Tiergestützte Angebote in der Psychiatrie Stärkung der persönlichen Kompetenzen beim Weidespaziergang mit Alpakas

Flauschiges Fell und große Augen: die kuschelig aussehenden Herdentiere haben eine freundliche und beruhigende Ausstrahlung. Der Ausflug der Gruppe von acht Patienten und Patientinnen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zum Alpakahof ist für die Besucher:innen  die erste Erfahrung mit den ungewöhnlichen Tieren.

Gemeinsamer Ausflug zum Alpakahof

Das gegenseitige Kennenlernen von Patienen und Patientinnen und den Alpakas zeigt schnell, dass die Kontaktaufnahme auf beiden Seiten nur gelingt, wenn die menschlichen Besucher:innen abwarten, bis die Alpakas von sich aus auf sie zukommen.

Alapkas sind sehr sensibel- scheu und gleichzeitig neugierig. Sie können die  Stimmung ihres menschlichen Gegenübers spiegeln und so direkt auf sie zurückwirken: Wer angespannt, nervös oder ängstlich ist, muss sich erst beruhigen und zurücknehmen, bevor der Kontakt gelingen kann.

Mit ihrem freundlichen Wesen können Alpakas dazu beitragen, dass Ängste und Druck in den Hintergrund treten und die Patienten und Patientinnen in Gegenwart der Tiere ganz bei sich sind.“

Sonja Hajialireza, Pfegefachkraft

Vertrauen erleben

Ist das Eis erst geschmolzen, hat der Kontakt mit den Tieren eine positive Wirkung. Das Annähern an die Tiere stärkt das Selbstvertrauen, den Selbstwert und die Kontakt- und Bindungsfähigkeit, der gemeinsame Ausflug stärkt das Gemeinschaftsgefühl.

Gerade mit Alpakas wurden in der tiergestützten Therapie vielerorts gute Erfahrungen gemacht: Dank ihrer wohltuenden Wirkung auf Patient:innen kommen sie immer häufiger zum Einsatz.

Ihre Spende für Therapieangebote in der Psychiatrie Ermöglichen Sie mit Ihrer Spende regelmäßige tiergestützte Angebote für Patienten und Patientinnen

Überschüssige Spendenerträge werden in anderen Hilfsprojekten der Einrichtungen der Kaiserswerther Diakonie eingesetzt.

Positive Wirkung des Kontakts mit Tieren

Die Tiertherapie ist keine eigene Therapieform wie beispielsweise eine Gesprächstherapie, sondern eine ergänzende Intervention. Fachkräfte für Tiergestützte Therapie agieren häufig mit Hunden, Pferden oder Kleintieren.

Die positive Wirkung im körperlichen und im seelischen Bereich ist vielfach in Studien nachgewiesen. 

Wie wir arbeiten: 

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Hilfsprojekten ankommt. Erfahren Sie, wie wir diese Aufgabe erfüllen. 

Datenschutz

Ihre Daten sind bei uns in sicheren Händen. Sie werden ausschließlich SSL-verschlüsselt an uns übertragen, sodass ein Maximum an Sicherheit gewährleistet ist.

Erfahren Sie mehr

Sie haben noch Fragen zum Projekt? Wir beantworten sie gern!

Christine Taylor

Leitung Fundraising
Geschäftsführerin der Förderstiftung

Weitere Spendenprojekte

Reittherapie

Bürsten, Streicheln, rücklings auf dem Pferderücken liegen - was so spielerisch wirkt, hat einen wissenschaftlich belegten Effekt: Im Kontakt zum Pferd findet der Mensch Ansprache auf allen Ebenen. Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Bedürfnissen hilft die vorurteilsfreie Begegnung zwischen Mensch und Tier bei der Reittherapie.


Freies Singen in der Psychiatrie

Dass Singen Glückshormone freisetzt und das Wohlbefinden fördert, gilt heute fast als Binsenweisheit. Was liegt da näher, als psychisch kranken Menschen regelmäßig diese Gelegenheit zu geben? In der Psychiatrie der Kaiserswerther Diakonie gibt es die, als spendenfinanziertes Zusatzangebot.


Wohnen für Menschen mit komplexer Behinderung

Zu Hause sein im „Erich-Plauschinat-Haus“: In der bunten Wohngemeinschaft bekommen Menschen mit komplexer Behinderung eine Intensiv-Versorgung mit einer 24-Stunden-Betreuung. Und, ganz wichtig: Hilfestellung dabei, ihre eigenen Wünsche ans Leben umzusetzen.


Mehr laden