Flauschiges Fell und große Augen: die kuschelig aussehenden Herdentiere haben eine freundliche und beruhigende Ausstrahlung. Der Ausflug der Gruppe von acht Patienten und Patientinnen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik zum Alpakahof ist für die Besucher:innen die erste Erfahrung mit den ungewöhnlichen Tieren.
Das gegenseitige Kennenlernen von Patienen und Patientinnen und den Alpakas zeigt schnell, dass die Kontaktaufnahme auf beiden Seiten nur gelingt, wenn die menschlichen Besucher:innen abwarten, bis die Alpakas von sich aus auf sie zukommen.
Alapkas sind sehr sensibel- scheu und gleichzeitig neugierig. Sie können die Stimmung ihres menschlichen Gegenübers spiegeln und so direkt auf sie zurückwirken: Wer angespannt, nervös oder ängstlich ist, muss sich erst beruhigen und zurücknehmen, bevor der Kontakt gelingen kann.
Mit ihrem freundlichen Wesen können Alpakas dazu beitragen, dass Ängste und Druck in den Hintergrund treten und die Patienten und Patientinnen in Gegenwart der Tiere ganz bei sich sind.“
Ist das Eis erst geschmolzen, hat der Kontakt mit den Tieren eine positive Wirkung. Das Annähern an die Tiere stärkt das Selbstvertrauen, den Selbstwert und die Kontakt- und Bindungsfähigkeit, der gemeinsame Ausflug stärkt das Gemeinschaftsgefühl.
Gerade mit Alpakas wurden in der tiergestützten Therapie vielerorts gute Erfahrungen gemacht: Dank ihrer wohltuenden Wirkung auf Patient:innen kommen sie immer häufiger zum Einsatz.
Überschüssige Spendenerträge werden in anderen Hilfsprojekten der Einrichtungen der Kaiserswerther Diakonie eingesetzt.
Leitung Fundraising
Geschäftsführerin der Förderstiftung