Sport in der Psychiatrie Mehr Lebensfreude durch Bewegung

Bewegung für das innere Gleichgewicht: Wer etwas für seine Gesundheit und das allgemeine Wohlbefinden tun will, sollte sich bewegen. Das gilt auch für Menschen mit psychischen Problemen. Für sie ist es zusätzlich eine Möglichkeit, aktiv an der Heilung mitzuarbeiten. Ein wichtiger Schritt, um wieder mehr Selbstsicherheit zu gewinnen.

European Psychiatric Association empfiehlt Sport

Studien belegen, dass physische Aktivität - besonders im Bereich der Depressionen und des Schizophreniespektrums - die Symptome verbessert, die Gehirnleistungen aktiviert und, genau wie beim gesunden Menschen, das allgemeine Lebensgefühl positiv beeinflusst. Deshalb möchte die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik der Kaiserswerther Diakonie ihr Sportangebot ausbauen. Die bestehenden Kurse erweitern, im Klinikgarten einen Multifunktionsplatz für Volley- und Federball, Krafttraining und Entspannungstechniken bauen und im „Haus im Park“ einen Konditions-Fitness-Bereich einrichten.

Professor Dr. med. Joachim Cordes, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Wenn Forschungsergebnisse belegen, dass sich Sport positiv auf die Gesundung auswirkt, dann wollen wir unseren Patientinnen und Patienten diese Möglichkeit auch geben.“

Professor Dr. med. Joachim Cordes, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

Körperliche Fitness und positive Energie

Die Aquagymnastik ist bei den Klientinnen und Klienten besonders beliebt. Das Ziel der Kursleiterin: Alle sollen Freude erfahren – beim Gefühl der Schwerelosigkeit im Wasser und bei der gemeinsamen Aktivität in der Gruppe – und hinterher stolz darauf sein, dass sie ihren inneren Schweinehund überwunden haben. Das scheint zu klappen: Wer einmal mitgemacht hat, kommt immer gern wieder.

Um solche Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, brauchen wir Ihre Unterstützung. Denn die Kosten, zum Beispiel für die Kursleitung der Aquagymnastik, den Tartanboden des Multifunktionsplatzes oder die Geräte im Kraftraum, können den Krankenkassen nicht in Rechnung gestellt werden.

Ihre Spende für Sportangebote in der Psychiatrie Helfen Sie Menschen mit psychischen Erkrankungen, wieder aktiv zu werden

Überschüssige Spendenerträge werden in anderen Hilfsprojekten der Einrichtungen der Kaiserswerther Diakonie eingesetzt.

Positive Energie durch Sport

Ob draußen oder drinnen, Bewegung und Sport fördern die körperliche Fitness, stärken das Miteinander und spenden positive Energie. Insbesondere Ausdauersport regt die Neurogenese an und reguliert die Überaktivität des „Grübelzentrums“ im Gehirn. Kurz- und langfristig ist spürbar, dass Stimmung und Selbstwertgefühl steigen und Ängste abgebaut werden. So beschreibt es auch Patientin Jule*: „Ich habe heute beim Walking zum ersten Mal meinen Körper wieder richtig gespürt, und das hat unglaublich gut getan“. 

* Name zum Schutz geändert

Download: Projektbeschreibung Sport in der Psychiatrie (494 KB PDF)

Wie wir arbeiten: 

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Hilfsprojekten ankommt.

 

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Weitere Spendenprojekte

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Reittherapie

Bürsten, Streicheln, rücklings auf dem Pferderücken liegen - was so spielerisch wirkt, hat einen wissenschaftlich belegten Effekt: Im Kontakt zum Pferd findet der Mensch Ansprache auf allen Ebenen. Menschen mit den unterschiedlichsten Behinderungen und Bedürfnissen hilft die vorurteilsfreie Begegnung zwischen Mensch und Tier bei der Reittherapie.


Ein hellblau gepolsterter Hocker steht vor einem älteren geschlossenen Klavier.

Freies Singen in der Psychiatrie

Dass Singen Glückshormone freisetzt und das Wohlbefinden fördert, gilt heute fast als Binsenweisheit. Was liegt da näher, als psychisch kranken Menschen regelmäßig diese Gelegenheit zu geben? In der Psychiatrie der Kaiserswerther Diakonie gibt es die, als spendenfinanziertes Zusatzangebot.