Sensibel für Menschen mit Demenz Spezielles Betreuungskonzept im Florence-Nightingale-Krankenhaus

Ein Krankenhausaufenthalt kann bei Menschen mit Demenz Reaktionen auslösen, die den Heilungserfolg beeinträchtigen. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie hat ein Betreuungskonzept entwickelt, das Betroffene so unterstützt, dass sie körperlich schnell wieder gesund werden können.

Menschen mit Demenz reagieren sensibel auf Veränderungen. Eine neue Umgebung, fremde Gesichter und ungewohnte Abläufe können nicht mehr richtig eingeordnet werden – besonders bei einer stationären Behandlung im Krankenhaus, beispielsweise nach einem Sturz oder einer Operation. Die Betroffenen reagieren mit extremer Verunsicherung, Aggression oder Apathie.  

Für die Patientinnen und Patienten bedeutet solcher Stress, dass der Heilungsprozess behindert wird. Für das Pflegepersonal bedeutet es sehr viel mehr Zeitaufwand, weil die Arbeitsroutine immer wieder unterbrochen wird. Menschen mit Demenz verhalten sich nun einmal nicht krankenhauskompatibel und vernünftig. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, ist es daher notwendig, die besonderen Bedürfnisse von Patient:innen mit Demenz zu berücksichtigen. 

Das Wichtigste, was man Menschen mit Demenz geben muss, ist Sicherheit und Orientierung. Und genau das schaffen wir mit dem Konzept des demenzsensiblen Krankenhauses."

Dirk Dudek, Demenzbeauftragter im Florence-Nightingale-Krankenhaus

Individuelle Betreuung und spezielle Raumgestaltung

Der Grundsatz des demenzsensiblen Konzepts: Ein Mensch mit Demenz kann sich nicht auf die Krankenhausabläufe einstellen - also müssen sich die Abläufe bestmöglich auf den Menschen mit Demenz einstellen. Dem folgend hat das Florence-Nightingale-Krankenhaus für die Versorgung von Menschen mit Demenz ein Betreuungskonzept entwickelt, das die Patienten in den Mittelpunkt stellt. Das Konzept steht auf drei Säulen: Ein spezielles Raumkonzept sorgt für Orientierung und Sicherheit der Patienten, kontinuierliche Schulungen erweitern das Wissen des Personals, und die Einbindung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ermöglicht eine individuelle Betreuung der Menschen mit Demenz. 

Ihre Spende für unser demenzsensibles Krankenhaus Sorgen Sie dafür, dass sich Demenzerkrankte gut aufgehoben fühlen

Material zur Tagesgestaltung

Mit 60 Euro tragen Sie dazu bei, dass wir Tageszeitungen, Zeitschriften und Bastelmaterial zur Tagesgestaltung erwerben können.

Gestaltung der Räumlichkeiten

Mit 100 Euro leisten Sie einen Beitrag zur wohnlicheren Gestaltung der Tagesbetreuungsräume für Menschen mit Demenz.

Schulung von Ehrenamtlern

Mit 170 Euro ermöglichen Sie Schulungen von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Umgang mit Menschen mit Demenz.


Sie können Ihren Wunschbetrag auch direkt eingeben. Hier geht es zum Spendenformular.

Überschüssige Spendenerträge werden in anderen Hilfsprojekten der Einrichtungen der Kaiserswerther Diakonie eingesetzt.

Optimale Umgebung zur Genesung

Menschen mit Demenz stehen bei einer Einlieferung ins Krankenhaus vor besonders großen Herausforderungen: Die fremde Umgebung, der ungewohnte Tagesablauf, die wechselnden Gesichter des Pflegepersonals stellen für sie kaum zu bewältigende Aufgaben dar. Erfahren Sie, wie geschultes Personal, persönliche Betreuung und eine spezifische Raumgestaltung für Sicherheit, Orientierung und eine schnelle Genesung sorgen.

 

Einblick in die Arbeit

Wie wir arbeiten: 

Alles, was wir tun, ist darauf ausgerichtet, dass Ihre Spende sicher und direkt bei den Hilfsprojekten ankommt. Erfahren Sie, wie wir diese Aufgabe erfüllen. 

 

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Christine Taylor

Leitung Fundraising
Geschäftsführerin der Förderstiftung

Karin Lipkowicz

Redakteurin Fundraising

Alexandra Mertens

Mitarbeiterin Fundraising

Anke Peters

Mitarbeiterin Fundraising

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Demenzbetreuungsgruppe „Café Isolde“

Oft übernehmen Angehörige von Demenzerkrankten jahrelang die Betreuung der geliebten Person, die zwar physisch präsent, aber psychisch abwesend ist. Eine Aufgabe, die bis an die Belastbarkeitsgrenzen geht. Hier greift das Betreuungsangebot Café Isolde pflegenden Angehörigen unter die Arme.


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Zu Hause sein im „Erich-Plauschinat-Haus“: In der bunten Wohngemeinschaft bekommen Menschen mit komplexer Behinderung eine Intensiv-Versorgung mit einer 24-Stunden-Betreuung. Und, ganz wichtig: Hilfestellung dabei, ihre eigenen Wünsche ans Leben umzusetzen.


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