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25. September 2024

Dr. Ulrike Frey: Freundin und Förderin der Kaiserswerther Diakonie * 27. Juni 1928 | † 21. November 2022

Gesellschaftliches Engagement war Berufung und Lebensaufgabe von Dr. Ulrike Frey. Viele Jahre unterstützte sie die soziale Arbeit der Kaiserswerther Diakonie. Über ihren Antrieb sagte sie, das Schicksal habe ihr die Möglichkeit gegeben, Menschen in Not zu helfen. Über viele Jahre war es ihr daher ein besonderes Anliegen, sich sozial zu engagieren, ihren Wohlstand mit anderen zu teilen und Solidarität mit den Schwächeren zu leben.

Als Impulsgeberin und Förderin hat sie mit ihrem großen Interesse an den Menschen und ihren Bedürfnissen maßgeblich dazu beigetragen, die Angebote der Kaiserswerther Diakonie weiterzuentwickeln und auszubauen. So wurde zuletzt das Friederike Fliedner Hospiz für schwerstkranke und sterbende Gäste erst durch ihre Unterstützung möglich.

„Was brauchen die Menschen?“ war eine der Leitfragen, nach der Dr. Ulrike Frey ihr Engagement ausrichtete. 2006 gründete sie gemeinsam mit ihrem Mann Dr. Rudolf Frey eine unselbstständige Stiftung in Trägerschaft der Stiftung für die Diakonie Düsseldorf.

Es war stets ihr ausdrücklicher Wunsch, nicht nur Geld zu spenden, sondern die Projekte aktiv mitzugestalten. So nahm sie mit Leidenschaft an der Planung, Gestaltung und Umsetzung teil und war zudem Impulsgeberin für neue Vorhaben.

Da Dr. Ulrike Frey über 60 Jahre lang in Kaiserswerth lebte, hatte sie eine enge Bindung zum Ort und zur Kaiserswerther Diakonie.  So wurde durch ihre Initiative und ihr finanzielles Engagement das inklusive Wohnprojekt „Fliednerhof“ maßgeblich ermöglicht, das im Jahr 2018 als Beispiel gelebter Integration und Nachbarschaft eröffnete. Dort wohnen seitdem Eltern mit Behinderung mit ihren Kindern, Geflüchtete sowie Seniorinnen und Senioren zusammen.

Bereits in den Jahren zuvor hatte Dr. Frey durch ihre Initiative und finanzielle Unterstützung ein „Mutter-Kind-Haus“ für die Diakonie Düsseldorf ermöglicht. Dort werden sehr junge Mütter und Väter darin begleitet, ihre Elternrolle zu finden, Verantwortung für sich und ihr Kind zu übernehmen und den Alltag mit dem Kind zu gestalten.

Als 2020 der Spendenaufruf des Krankenhauses für den Umbau der Palliativstation startete, wandte sich Dr. Frey mit einem eigenen Impuls an die Kaiserswerther Diakonie. Sie dachte größer und initiierte die Idee eines Hospizes für den Düsseldorfer Norden. Sie selbst spendete für die Realisierung und gewann weitere Förderer aus dem Kreise der Familie.

Mit großer Freude und Eigeninitiative verfolgte sie Planung und Bau und war mit den Verantwortlichen in engem Austausch. Viele Elemente des modernen und lichtdurchfluteten Friederike Fliedner Hospizes gehen auf Dr. Ulrike Frey zurück, der es ein besonderes Anliegen war, einen Ort zu schaffen, an dem die Menschen ihre letzten Tage in freundlicher Ruhe verbringen können.

Als Würdigung ihres herausragenden Engagements erhielt Dr. Ulrike Frey im Sommer 2022 das Bundesverdienstkreuz.

Was brauchen die Menschen

Erinnerung an Dr. Ulrike Frey

Download Faltblatt Dr. Ulrike Frey (369 KB PDF)

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