(Foto: Magnific)Praxisanleiter:in Auffrischung: LGBTQ+ im Gesundheitswesen – worauf kommt es wirklich an?
LGBTQ+ ist längst kein Randthema mehr.
Menschen mit unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, Geschlechtsidentitäten und Lebensrealitäten sind Teil unseres Gesundheitswesens – als Patient:innen, Ausbildungsteilnehmer:innen, Praxisanleiter:innen sowie Mitarbeiter:innen verschiedener Berufsgruppen.
Doch welche Bedeutung hat dies für die praktische Ausbildung, die Zusammenarbeit im Team und die professionelle Versorgung im Gesundheitswesen? Welche Auswirkungen können Sprache, Vorannahmen und institutionelle Strukturen auf Vertrauen, Sicherheit, Zugehörigkeit und Versorgungsqualität haben?
Im Rahmen dieser Fortbildung beschäftigen wir uns mit den Grundlagen von LGBTQ+ im Gesundheitswesen und beleuchten Herausforderungen, Diskriminierungserfahrungen sowie konkrete Handlungsmöglichkeiten für den Berufsalltag.
Die Fortbildung stärkt die berufspädagogischen Kompetenzen von Praxisanleiter:innen im Umgang mit Vielfalt und unterschiedlichen Lebensrealitäten im Gesundheitswesen. Darüber hinaus fördert diese Fortbildung die Reflexion der eigenen Haltung, eine inklusive Kommunikation sowie die Gestaltung eines lernförderlichen und diskriminierungsfreien Ausbildungs- und Arbeitsumfeldes.
Durch praxisnahe Fallbeispiele und konkrete Handlungsempfehlungen wird die Handlungskompetenz der Praxisanleiter:innen für Anleitungssituationen, Feedbackgespräche und die Zusammenarbeit im interprofessionellen Team erweitert.
Inhalte
- Grundlagen zu LGBTQ+, sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität
- LGBTQ+ in Pflege, Medizin und operativem Setting
- Diskriminierung im Gesundheitswesen
- Sensibler Umgang mit Namen, Pronomen und Anredeformen
- Handlungsempfehlungen für Praxisanleitung und klinischen Alltag
Ziele
Die Teilnehmer:innen
- tragen dazu bei, dass Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierungen und Geschlechtsidentitäten im Gesundheitswesen respektvoll und wertschätzend begegnet wird.
- erkennen mögliche Ursachen und Auswirkungen von Diskriminierung im Gesundheitswesen und tragen dazu bei, Benachteiligungen im beruflichen Alltag entgegenzuwirken.
- tragen durch einen sensiblen Umgang mit Namen, Pronomen und Anredeformen zu einer respektvollen und diskriminierungssensiblen Kommunikation im klinischen Setting bei. -
- tragen durch ihr professionelles Handeln zu einem diskriminierungsfreien, wertschätzenden und inklusiven Arbeits- und Versorgungsumfeld bei.
Zielgruppe
Praxisanleiter:innen mit abgeschlossener Weiterbildung
Berufsangehörige der Gesundheitsfachberufe
Zusatzinformationen
Gemäß § 17 a KHG sind über den Ausgleichsfonds die Mehrkosten der Praxisanleitung und jährliche Praxisanleiter-Pflichtfortbildung von 24 Stunden zu finanzieren.
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| Nummer | 32D40-88-1 |
| Termin |
04.03.27 - 04.03.27 09:00 - 16:00 Uhr |
| Dauer | 8 UE |
| Kosten | 235,00 € |
| Ansprech- partner/ innen |
Gabriele Kortboyer 0211 409-3666 E-Mail schreiben |