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Veranstaltung "Gegner:innen oder Kooperationspartner:innen? Umgang mit schwierigen Angehörigen" (Nr. 32C10-45-1) wurde in den Warenkorb gelegt.

Gegner:innen oder Kooperationspartner:innen? Umgang mit schwierigen Angehörigen


Werden Angehörige in die Betreuung und Pflege von Patient:innen oder Bewohner:innen integriert, entstehen oftmals Konflikte mit Mitarbeitenden. Mitunter erleben diese , dass Angehörige sich nur schwer auf die Pflege- und Betreuungskonzepte der Einrichtungen einstellen können. Angehörige hingegen schildern, dass sie sich durch das betreuende Team nicht wertgeschätzt und berücksichtigt fühlen. Hier scheinen sich zwei Sichtweisen unversöhnlich gegenüberzustehen.


Dieses Seminar sensibilisiert Mitarbeitende in der Pflege und Betreuung für die Perspektive von Angehörigen pflegebedürftiger Menschen (insbesondere demenziell erkrankter Patient:innen). Angehörige tragen die physische und psychische Last der Pflege oftmals über Jahre mit und haben ein hohes Risiko für Überlastung, Schlafstörungen oder Depression. Dies wird seitens der Pflegekräfte im Klinikalltag oftmals übersehen. In der Palliative Care ist der Begriff „Patient:innen 2. Ordnung“ mittlerweile fest etabliert, im Rahmen der Demenzpflege fehlt diese Etablierung noch. Neben der Perspektive pflegender Angehörigen gilt es, auch deren Bedürfnislage zu kennen und so eine verstehende Haltung seitens des Pflegepersonals einnehmen zu können. Insbesondere bei Menschen mit Demenz wird häufig erlebt, dass Angehörige Trauerreaktionen zeigen, zu denen sie sich nicht offen bekennen (dürfen), da der Angehörige ja noch lebt. Diese schwierige ambivalente Situation wird mitunter über Jahre ausgehalten und führt zu einem hohen Maß an Belastung.


Das Seminar vermittelt Gesprächsmodelle und professionelle Angebote, mit deren Hilfe Mitarbeitende empathisch auf die Belange und Belastungen von Angehörigen eingehen können, um sie zu stützen und somit perspektivisch als Kooperationspartner:innen gewinnen zu können.


Inhalte

  • typische Konfliktsituationen mit Angehörigen in der stationären Altenarbeit
  • demografische Aspekte bei pflegenden Angehörigen
  • das Konzept der "Filialen Reife"
  • Fallarbeit am konkreten Beispiel

Ziele

Am Ende des Seminars kennen Sie

  • Strategien für eine integrierte Angehörigenarbeit
  • Methoden der Angehörigenarbeit
  • Leitlinien für eine strukturierte Angehörigenarbeit

Zielgruppe

Mitarbeitende der Alten- und Behindertenhilfe, der sozialen Dienste, der Betreuung und Hauswirtschaft sowie weitere Interessierte.

Zusatzinformationen

Diese Fortbildung ist als Rezertifizierungskurs für zusätzliche Betreuungskräfte nach § 43b/53c SGB XI geeignet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Fortbildungspunkte RbP: 10



Nummer 32C10-45-1
Termin 06.11.26 - 06.11.26
09:00 - 16:30 Uhr
Dauer 8 UE
Kosten 240,00 €
Referent/innen
Ansprech-
partner/
innen
Alexandra Schäfer
   0211 409-3649
  E-Mail schreiben
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