Ausbildung zum Erzieher, zur Erzieherin mit Fachabitur Beste Voraussetzung für den Berufseinstieg

Erwirb in der Fachschule Sozialpädagogik den Berufsabschluss als staatlich anerkannter Erzieher oder als staatlich anerkannte Erzieherin (Bachelor Professional im Sozialwesen) in Kombination mit der Fachhochschulreife. Deine Ausbildung ist förderungsfähig durch das „Aufstiegs-BAföG“. Als Erzieher oder Erzieherin arbeitest du in Kindertagesstätten, offenen Ganztagsschulen, Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen oder Wohngruppen.

Zugangsvoraussetzungen

Fachoberschulreife und eine der folgenden Voraussetzungen:

  • Besuch der Fachoberschule für Sozial- und Gesundheitswesen Klasse 11 und 12 (C9)
  • Besuch einer zweijährigen Berufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen mit erweiterten beruflichen Kenntnissen (C5)
  • Abschluss in einem einschlägigen Ausbildungsberuf (Kinderpflege oder Sozialhelfer/in (B2)
  • einschlägige Berufstätigkeit von fünf Jahren

In Einzelfallentscheidungen:

Abitur, vollständiges Fachabitur oder eine nicht-einschlägige Berufsausbildung und eine der folgenden Voraussetzungen:

  • Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
  • einschlägiger Bundesfreiwilligendienst
  • einschlägige berufliche Tätigkeit in einer sozialpädagogischen Einrichtung von mindestens sechs Wochen (Vollzeitbeschäftigung) - auch Teilzeitbeschäftigung möglich

Organisation des Bildungsgangs

Der Bildungsgang dauert insgesamt drei Jahre und unterteilt sich wie folgt:

  • Zunächst absolvierst du in zwei Jahren die schulische Ausbildung in Vollzeit (inklusive 16 Wochen Blockpraktika).
  • Im Anschluss gehst du in ein einjähriges Berufspraktikums (inklusive 160 Stunden Unterricht) zur Anerkennung des Berufsabschlusses als staatlich anerkannte:r Erzieher:in.

Praxisorientierte Inhalte zu folgenden Lernfeldern und Fächern:

  • Berufliche Identität und professionelle Perspektiven weiterentwickeln
  • Pädagogische Beziehungen gestalten und mit Gruppen pädagogisch arbeiten
  • Lebenswelten und Diversität wahrnehmen, verstehen und Inklusion fördern
  • Sozialpädagogische Bildungsarbeit in den Bildungsbereichen professionell gestalten
  • Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit Eltern und Bezugspersonen gestalten sowie Übergänge unterstützen
  • Institution und Team entwickeln sowie in Netzwerken kooperieren
  • Bildungsbereiche und Arbeitsfelder in der Kinder- und Jugendarbeit
  • Projektarbeit
  • Religionslehre
  • Wahlfächer zur individuellen Vertiefung
  • Fremdsprache
  • Sozialpädagogische Praxis in den Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendarbeit (auch im europäischen Ausland möglich)

Am Ende der schulischen Ausbildung legst du ein schriftliches Fachschulexamen ab. Die fachpraktische Prüfung erfolgt nach dem Berufspraktikum.

Wir bieten unseren Schüler:innen eine erstklassige schulische Ausbildung an mit individueller Betreuung und weiteren außerschulischen Möglichkeiten für ihre berufliche und persönliche Weiterentwicklung.

Das Berufskolleg der Kaiserswerther Diakonie ist eine staatlich genehmigte Privatschule und finanziert sich neben der staatlichen Refinanzierung über Spendenbeiträge der Studierenden, Schüler:innen, Eltern und Verwandten, aber auch von Ehemaligen, die unser Bildungsangebot über die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie mit durchschnittlichen Spenden in Höhe von 90 Euro pro Monat unterstützen.

Lerne die Vorzüge einer Ausbildung am Berufskolleg Kaiserswerth kennen

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Erhalte altersunabhängig von Beginn der Ausbildung an bis zum Berufspraktikum einen Unterhaltszuschuss von bis zu 892 Euro monatlich, den du nicht zurückzahlen musst. Mehr Informationen

Eine Anmeldung ist ganzjährig möglich. Bitte lege uns folgende Unterlagen vor:

  • ein Anschreiben
  • deinen Lebenslauf
  • dein Zeugnis mit dem höchsten erreichten Schulabschluss
  • wenn vorhanden: Praktikumsnachweise

Vor einer Schulaufnahme findet ein Bewerbungsgespräch statt.

Perspektiven nach dem Abschluss

Mit dem Berufsabschluss als staatlicher anerkannte:r Erzieher:in in Kombination mit dem Erwerb der Fachoberschulreife hast du viele Möglichkeiten: Du arbeitest in Kindertagesstätten, offenen Ganztagsschulen, Kinder- und Freizeiteinrichtungen oder Wohngruppen.

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern in ganz Deutschland, ist die Nachfrage nach Erzieher:in nen rasant gestiegen.

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