23. Juni 2021

Erfolgreiche Erstzertifizierung „audit berufundfamilie“

Die Vorstände der Kaiserswerther Diakonie Dr. med. Holger Stiller (l.) und Pfarrer Klaus Riesenbeck (r.) sowie die Personalleiterin Cordula Jäger (m.) freuen sich über die erfolgreiche Zertifizierung. (Foto: Kaiserswerther Diakonie)

Kaiserswerther Diakonie: Ausgezeichnet Personalpolitik

  • Lebensphasen der Mitarbeitenden im Blick
  • Gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben
  • Qualifizierte Mitarbeitende binden und neue gewinnen

Düsseldorf, 23. Juni 2021. Die Kaiserswerther Diakonie ist erstmalig mit dem Zertifikat zum „audit berufundfamilie“ für eine gute Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben ausgezeichnet worden. Damit würdigt das unter Schirmherrschaft von Bundesfamilienministerin Lambrecht stehende Zertifikat die familien- und lebensphasenorientierte Personalpolitik des diakonischen Unternehmens. Die Zertifikatsfeier hat gestern im Rahmen eines Online-Events stattgefunden, bei dem die Auditierungsgesellschaft insgesamt rund 300 Arbeitgeber und Institutionen ehrte, die in den vergangenen zwölf Monaten das Zertifizierungsverfahren durchlaufen haben.

Die Kaiserswerther Diakonie startete Ende 2019 mit dem Prozess, ihre Personalpolitik gleichermaßen nach den Erfordernissen des beruflichen Umfelds wie den persönlichen Bedürfnissen der Mitarbeitenden  weiterzuentwickeln. Dafür wurden unterschiedliche Anforderungen von  Mitarbeitenden in ihren verschiedenen Lebensphasen systematisch erfasst, analysiert und ausgewertet. Für dieses Engagement wurde das diakonische Unternehmen jetzt mit der renommierten Auszeichnung „audit berufundfamilie“ zertifiziert.

Passgenaue Angebote für individuelle Lebenssituationen

„Stärker als je zuvor leben unsere Mitarbeitenden heute in sehr verschiedenen Lebenssituationen. Für ihre unterschiedlichen Bedürfnisse gute Angebote und Unterstützungsmöglichkeiten zu finden, das war und bleibt ein spannender Prozess. Wir haben bereits zahlreiche Konzepte für eine adäquate Vereinbarkeit von Beruf und Familie - aber besser zu werden, passgenauere Lösungen zu finden, das ist unser Ziel“, freut sich Pfarrer Klaus Riesenbeck, Vorstandssprecher der Kaiserswerther Diakonie, über die erfolgreiche Auditierung.

Modernes Personalmanagement unentbehrlich

„Wichtiges Kriterium für die Zertifizierung ist, wie Unternehmen ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen, Beruf, Familie und Privatleben möglichst gut miteinander zu vereinbaren. Für einen Arbeitgeber wie die Kaiserswerther Diakonie mit rund 2.700 Mitarbeitenden im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen geradezu eine Grundvoraussetzung, um qualifizierte Mitarbeitende zu halten und neue zu gewinnen. Ein modernes und lebensphasenorientiertes Personalmanagement ist deshalb unentbehrlich“, erläutert Personalleiterin Cordula Jäger die Hintergründe.

Konkrete Ziele vereinbart: Arbeitszeitmodelle flexibilisieren

Konkret hat die Kaiserswerther Diakonie beispielweise die weitere Optimierung der Arbeitszeitmodelle im Blick, die sich an den individuellen Lebenslagen der Mitarbeitenden orientieren. Dazu zählt, dass sie eine verlässlichere Dienstplangestaltung anstrebt. Damit sollen zum Beispiel Mitarbeitende von pflegebedürftigen Angehörigen entlastet oder Eltern mit der Möglichkeit des zeit- und ortsflexiblen Arbeitens stärker unterstützt werden. Dies auch gerade in der aktuell schwierigen Situation, in der Kitas und Schulen nur eingeschränkt geöffnet oder ganz geschlossen sind.