24. November 2020

Ein Trauma gar nicht erst entstehen lassen

Roses Revolution Day

Düsseldorf, 24. November 2020. Am 25. November - dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen - legen Frauen, die die Geburt ihres Kindes traumatisch erlebt haben, eine Rose vor die Kreißsaal-Tür. Manche Mütter hinterlegen die Rose anonym, andere versehen sie mit einer persönlichen Botschaft an das Team der Geburtshilfe.  

„In diesem Jahr wird das nicht möglich sein, denn die Corona-Schutzverordnung lässt das nicht zu. Doch es gibt andere und bessere Wege. Wir sind der festen Überzeugung: Nach problematischen Geburten, aus welchem Grund auch immer, sollten Frauen keine anonyme Rose vor einem Kreißsaal ablegen müssen. Stattdessen bieten wir eine Geburts- und Trauma-Sprechstunde an, in der wir in einem geschützten Rahmen Zeit für ein persönliches Gespräch finden. Dabei stehen die Anliegen und Bedürfnisse der Schwangeren oder Wöchnerinnen im Vordergrund“, schildert Martina Engelen, Hebamme und Babylotsin am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie.

In der Klinik für Geburtshilfe am Florence-Nightingale-Krankenhaus führen die Ärzte nach jeder besonderen Geburt ein ausführliches Gespräch mit der Wöchnerin. Sie besprechen den Ablauf der Geburt, beantworten Fragen und sind natürlich auch offen für konstruktive Kritik oder Verbesserungsvorschläge.

„Das Kaiserswerther Modell hat für alle Beteiligten nur Vorteile“, davon ist Martina Engelen überzeugt, die mit ihrer langjährigen Erfahrung in traumasensibler Beratung weiß, worauf es ankommt: ein Trauma möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Anmeldungen zur Traumasprechstunde sind per Telefon unter 0172 2993697 oder per E-Mail an engelen(at)kaiserswerther-diakonie.de möglich.

Presse-Rückfragen bitte an:
Katharina Bauch
Stv. Pressesprecherin,
Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3705
bauch(at)kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.600 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 75 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.