04. April 2019

Vorsorgeordner „Alles geregelt?!“ für den Düsseldorfer Norden vorgestellt

Bildzeile: Pfarrer Jonas Marquardt (Ev. Kirchengemeinde Kaiserswerth), Pfarrer Oliver Dregger (Katholische Pfarrgemeinde Anger-land-Kaiserswerth), Dorothee Marquardt (Ökumische Hos-pizgruppe Kaiserswerth) und Pfarrer Klaus Riesenbeck (Kaiserswerther Diakonie) zeigen den neuen Vorsorgeordner „Alles geregelt?!“ für den Düsseldorfer Norden. (Foto: Frank Elschner)

Praktische Hilfe zur Vorsorge für den Ernstfall

  • praktischer Leitfaden, um Schritt für Schritt eigene Entscheidungen  für Krankheits- oder Todesfall zu treffen, zu dokumentieren und gebündelt aufzubewahren
  • enthält Vorlagen und Empfehlungen für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung, Abschied/Seelsorge, Bestattung, Testament
  • an vier Ausgabeorten in Kaiserswerth gegen eine Spende von 10 Euro erhältlich

Düsseldorf, 4. April 2019. Einen praktischen Ordner, um für den Krankheits- oder Todesfall vorzusorgen, haben jetzt die ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth, die evangelische Kirchengemeinde, die katholische Pfarrgemeinde Angerland-Kaiserswerth und die Kaiserswerther Diakonie herausgegeben. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung im Florence-Nightingale-Krankenhaus wurde der handliche Leitfaden zur persönlichen Entscheidungsfindung vorgestellt und Fragen der Teilnehmer beantwortet.

„Oft höre ich: ‚Eigentlich sollte man‘ oder ‚man könnte‘, berichtete Krankenhausseelsorger Dr. Ulrich Lüders aus seinen Gesprächen mit Patienten im Florence-Nightingale-Krankenhaus. „Die Menge der im Internet verfügbaren Formulare verunsichert viele Menschen. Wichtig ist, darüber zu reden, um zu persönlichen Entscheidungen zu kommen“, ergänzt Dorothee Marquardt von der Ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth.

Um Menschen darin zu unterstützen, ins Gespräch zu kommen und Schritt für Schritt die wichtigen Entscheidungen für den Krankheits- oder Todesfall zu treffen, haben jetzt die ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth, die evangelische Kirchengemeinde, die katholische Pfarrgemeinde Angerland-Kaiserswerth und die Kaiserswerther Diakonie einen praktischen Leitfaden herausgegeben. Der orange Ordner enthält Vorlagen und Empfehlungen für Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung sowie einen Reiter „Testament“. Eigene Dokumente und Notizen können hinzugeheftet werden. Neben den juristisch relevanten Kapiteln enthält der Ordner wichtige Hinweise und Tipps zu den Themen Abschied und Seelsorge. So können Fragen des Bestatters sowie zur Gestaltung der Abschiedszeremonie vorbereitet werden.

Der Ordner ist ab sofort an folgenden Ausgabestellen in Düsseldorf-Kaiserswerth gegen eine Spende von 10 Euro erhältlich: im Büro der ökumenischen Hospizgruppe Kaiserswerth am Suitbertus-Stiftsplatz 11, im Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde an der Fliednerstraße 6, im Pfarrbüro  der katholischen Pfarrgemeinde am Suitbertus-Stiftsplatz 3 sowie in der Patientenbücherei am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie an der Kreuzbergstraße 79. In den Pfarrbüros St. Agnes in Angermund, St. Lambertus in Kalkum sowie in St. Remigious in Wittlaer wird der Ordner ausgegeben.

Presse-Rückfragen bitte an:
Katharina Bauch
Stv. Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3705
bauch@kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 85 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.