29. Mai 2019

Florence-Nightingale-Krankenhaus informiert über „Rauchfrei-Programm“

Bildzeile: Gudrun Korfmacher und Elke Keinath stellen einer Interessentin das Rauchfrei-Programm vor. (Foto: Bettina Engel-Albustin)

Weltnichtrauchertag am 31. Mai

Düsseldorf, 29. Mai 2019. Rauchen hat vielfältige gesundheitliche Auswirkungen – vor allem Erkrankungen wie Lungenkrebs oder akute und chronische Erkrankungen der Atemwege und Lunge sowie des Herz-Kreislaufsystems werden durch Rauchen begünstigt. Auch wenn viele die gesundheitlichen Risiken kennen, fällt ihnen der entscheidende Schritt zur allerletzten Zigarette schwer. Mit dem speziellen Rauchentwöhnungskurs „Das Rauchfrei-Programm“ unterstützt das Florence-Nightingale-Krankenhaus Raucher auf dem individuellen Weg zum nachhaltigen Rauchstopp. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am Freitag, den 31. Mai informieren die Experten von 10 bis 14.30 Uhr in der Eingangshalle des Krankenhauses an der Kreuzbergstraße 79 in Düsseldorf über das Angebot.

Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Jährlich erkranken rund 53.500 Menschen neu an Lungenkrebs, so die Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Damit zählt Lungenkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Als zertifiziertes Lungenkrebszentrum ist das Florence-Nightingale-Krankenhaus auf die Behandlung von Lungenkrebs-Patienten spezialisiert. Damit es gar nicht erst so weit kommt, spielt Prävention eine entscheidende Rolle. „Ein dauerhafter Rauchstopp führt schon nach wenigen Wochen zur Verbesserung der Lungenfunktion und kann Folgeerkrankungen minimieren“, weiß Gudrun Korfmacher, ausgebildete Trainerin für das Rauchfrei-Programm am Florence-Nightingale-Krankenhaus.

Nichtraucher zu werden, ist aber oftmals schwer und hängt von vielen Faktoren ab – deswegen unterstützt der Gruppenkurs „Das Rauchfrei-Programm“ mit seinem Konzept ganzheitlich. Das Programm umfasst insgesamt neun Stunden, verteilt auf drei Termine á drei Stunden im Wochenabstand. Dabei wird zunächst das individuelle Rauchverhalten analysiert, dann folgen die Maßnahmen zum individuellen Rauchstopp immer begleitet durch die Experten.

„Mit dem Rauchfrei-Programm hören mehr als ein Drittel der Kursteilnehmer dauerhaft mit dem Rauchen auf. Das hat die wissenschaftliche Auswertung ergeben“, resümiert Trainerin Elke Keinath. Entwickelt wurde das Programm vom IFT Institut für Therapieforschung und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Es ist wissenschaftlich fundiert und bietet den Teilnehmenden  professionelle Unterstützung.

Die nächsten Kurse starten am 28. August und am 5. November 2019. Voraussetzung für die Teilnahme am Rauchfrei-Programm ist der Besuch der Informationsveranstaltung, die immer montags von 15 bis 16 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenhaus stattfindet. Mehr Informationen zum Programm und der Anmeldung finden Interessierte unter: www.florence-nightingale-krankenhaus.de/rauchfrei-programm.

 

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Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.500 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 80 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.