21. Juni 2019

Düsseldorfer Arzt kickt bei der Fußball-WM in Mexiko

Bildzeile: Zur Einstimmung auf die Ärzte-WM überreicht Prof. Dr. med. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Ge-burtshilfe (l.) einen Fußball an seinen Assistenzarzt Dr. med. René Bogesits Aufschneider (r.). (Foto: privat)

Fußball-Weltmeisterschaft der Ärzte in Mexiko

Düsseldorf, 21. Juni 2019. Vom 29. Juni bis zum 6. Juli tauscht Dr. med. René Bogesits Aufschneider seinen Arztkittel gegen ein Fußballtrikot. Denn dann kickt der Assistenzarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Florence-Nightingale-Krankenhaus als Innenverteidiger der deutschen Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Ärzte in Mexiko. Zum Kader, der nach Mexiko reist, gehören rund 40 Fußballärzte aus ganz Deutschland. Bei dem jährlich stattfindenden Sportereignis treten insgesamt 24 Länder aus aller Welt in zwei Altersgruppen – Champions und Master – gegeneinander an. Sechs Spiele in sieben Tagen stehen für die deutsche Mannschaft auf dem Programm. Neben dem Fußball findet auch ein viertägiger Kongress statt, bei dem jede Mannschaft Vorträge zu medizinischen Fachthemen hält. Somit nutzen die Ärzte das internationale Sportereignis auch für den fachlichen Austausch.

Dr. med. Bogesits Aufschneider ist mittlerweile zum vierten Mal bei der WM dabei. „Ich habe damals bei Facebook einen Aufruf gesehen, dass neue Ärzte für das Team gesucht werden. Daraufhin habe ich mich beworben, musste ein Probetraining absolvieren und wurde ins Team aufgenommen“, erzählt der Assistenzarzt. Früher spielte er als Lizenzspieler unter anderem für Fortuna Düsseldorf. Mittlerweile ist er nur noch in Freizeitmannschaften aktiv und nutzt die wöchentlichen Trainings als Vorbereitung auf die WM. Denn für die Ärztefußballer gestaltet sich das gemeinsame Training schwierig: „Wir haben Ende März ein viertägiges Trainingslager absolviert und vorher noch ein bis zwei Benefizspiele. Ansonsten trainieren wir alle individuell in unserer Freizeit“, berichtet der Innenverteidiger. Beim letzten Testspiel vor der WM gewann das deutsche Team Anfang Juni das Freundschaftsländerspiel gegen Litauen mit 8:0.

„Es macht mich unheimlich stolz, mit Herrn Dr. med. Bogesits Aufschneider einen Spieler der deutschen Ärztemannschaft in unserem Ärzteteam zu haben. Wir unterstützen das sportliche Engagement unseres Kollegen und fiebern als Team natürlich mit“, sagt Prof. Dr. med. Björn Lampe, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, selbst aktiver Sportler sowie begeisterter Fußballfan. Die Teilnahme an der WM neben dem Job sei eine besondere Leistung, so Prof. Dr. med. Lampe weiter: „Da meine Kinder auch jahrelang Leistungssportler waren, weiß ich den Ehrgeiz und die Trainingsbelastung, die neben der Klinikarbeit für so ein großes Sportevent aufzubringen sind, sehr zu schätzen.“

Die jährlich ausgetragene Fußball-Weltmeisterschaft der Ärzte findet in diesem Jahr zum 25. Mal statt. 24 Nationen nehmen an dem Turnier teil. 2013 hat Deutschland das erste und bisher einzige Mal bei dieser WM gewonnen.

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Katharina Bauch
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Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.500 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 80 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.