25. März 2019

Alles geregelt?! – „Anpacken statt Aufschieben“

Kostenloser Infoabend in Kaiserswerth am 3. April

Düsseldorf, 25. März 2019. Was passiert, wenn ich in einen lebensbedrohlichen Zustand gerate und nicht mehr selbst entscheiden kann?"? Welche medizinischen Maßnahmen wünsche ich? Wer soll sich um meine persönlichen Belange in einer solchen Situation kümmern? Wie möchte ich bestattet werden? – Viele Menschen stellen sich ab und zu diese Fragen und haben das Gefühl, dass es gut wäre, für sich und die engsten Mitmenschen darauf Antworten zu finden.

„Oft höre ich: ‚Eigentlich sollte man‘ oder ‚man könnte‘, berichtet Krankenhausseelsorger Dr. Ulrich Lüders aus seinen Gesprächen mit Patienten im Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie. Sein Rat ist ganz klar: „Den Fragen sollte man nicht auszuweichen. Bei der Vorsorge für schwierige Situationen wie Krankheit oder gar Todesfall gilt das Motto: Anpacken statt Aufschieben.“ Und er ergänzt: „Ich ermutige immer dazu, die Dinge offen anzugehen.“

Um das ‚Anpacken‘ zu erleichtern, haben die ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth, die Evangelische Kirchengemeinde, die katholische Pfarrgemeinde Angerland-Kaiserswerth und die Kaiserswerther Diakonie jetzt einen praktischen Leitfaden erarbeitet. Er basiert auf dem Gerresheimer Vorsorgeordner und bietet den Menschen im Düsseldorfer Norden eine gute Grundlage, um ins Gespräch zu kommen und Schritt für Schritt persönliche Antworten zu finden.

Zur Vorstellung des hilfreichen Ordners mit anschließenden Fragen und Diskussion laden die Herausgeber am Mittwoch, den 3. April zu einem kostenlosen Informationsabend ein. Dieser findet von 18 bis 20 Uhr im Florence-Nightingale-Krankenhaus im Konferenzraum in der Eingangshalle an der Kreuzbergstraße 79 in Düsseldorf-Kaiserswerth statt. Im Anschluss an die Veranstaltung kann der Ordner gegen eine Spende von 10 Euro erworben werden.

Presse-Rückfragen bitte an:
Katharina Bauch
Stv. Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3705
bauch@kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 85 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.