09. Oktober 2018

Frauenärztinnen informieren über vererbbaren Krebs

Bildzeilen: Prof. Dr. med. Björn Lampe, Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums am Florence-Nightingale-Krankenhaus, im Gespräch mit einer Patientin.

Dr. Katharina Carrizo, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am FNK, informiert beim Informationsabend über vererbbaren Eierstockkrebs. (Fotos: Frank Elschner)

Informationsabend des Gynäkologischen Krebszentrums

Düsseldorf, 9. Oktober 2018. „Zehn von 100 Frauen erkranken im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs, bei einer von 100 wird Eierstockkrebs diagnostiziert. Sowohl die betroffenen Frauen als auch die Angehörigen leiden nach der Diagnose Brust- oder Eierstockkrebs an den körperlichen und psychischen Folgen“, berichtet Dr. med. Katharina Carrizo, Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Florence-Nightingale-Krankenhaus (FNK) der Kaiserswerther Diakonie. Die Klinik ist auf die Behandlung von Eierstockkrebs spezialisiert und wurde als eine der ersten in Deutschland zum Gynäkologischen Krebszentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft ernannt. Außerdem ist sie durch die Europäische Fachgesellschaft als Europäisches Krebszentrum zertifiziert.

„Bei bis zu 30 Prozent der betroffenen Frauen ist die Erkrankung durch eine Veränderung der Gene bedingt. Der Gedanke, dass wir möglicherweise eine solche Genveränderung in uns tragen und weitervererben könnten, geht häufig mit großen Ängsten einher“, schildert Dr. Carrizo ihre Erfahrungen aus der Sprechstunde für familiären Brust- und Eierstockkrebs. Diese bietet die Klinik monatlich in Kaiserswerth gemeinsam mit dem Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs der Uniklinik Köln unter Leitung von Prof. Dr. Rita Schmutzler an.

Um Frauen zu informieren, in deren Familie es Brust- oder Eierstockkrebs gibt und die sich fragen „Habe ich ein erhöhtes Erkrankungsrisiko?“, laden Dr. Carrizo und ihr Kollegin Dr. med. Natalie Herold vom Universitätsklinikum Köln zum kostenfreien Informationsabend für betroffene Frauen und Interessierte ein. Dieser findet am Mittwoch, den 10. Oktober von 18 bis 19.30 Uhr in der Fliedner Fachhochschule an der Geschwister-Aufricht-Straße 9 in Düsseldorf-Kaiserswerth statt. Ein weiterer Termin ist für Mittwoch, den 7. November 2018 geplant.

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Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.530 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Men-schen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 85 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.