13. April 2018

Berufskolleg setzt auf praxisintegrierte Ausbildungen

Kombination von Theorie und Praxis

Düsseldorf-Kaiserswerth, 13. April 2018. Ab dem Schuljahr 2018/2019 bietet das Berufskolleg Kaiserswerther Diakonie die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in erstmals auch in praxisintegrierter Form an. Dabei wechseln sich Schultage und Praktikumstage innerhalb einer Woche ab. An zwei Tagen haben die Studierenden Unterricht und den Rest der Woche sammeln sie praktische Erfahrungen in einer Einrichtung der Behindertenhilfe. Der Vorteil: Die Auszubildenden erfahren von Anfang an, wie der Berufsalltag aussieht. Außerdem erhalten sie in der Regel während der gesamten Dauer der dreijährigen Ausbildung ein monatliches Praktikumsentgelt.

„Praxisintegrierte Ausbildungen sind sehr gefragt, weil das theoretisch angeeignete Wissen unmittelbar in der Praxis umgesetzt werden kann“, erklärt Schulleiterin Astrid Hofmeister. „Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir außerdem die praxisintegrierte Ausbildung zum/zur Erzieher/in nicht mehr nur abends, sondern ab August auch in Tagesform an. So haben die Interessenten die Möglichkeit, eine Auswahl passend zu ihren individuellen Lebensumständen zu treffen.“ Es gibt am Berufskolleg gleich mehrere Wege, den Erzieherberuf zu erlernen: Die Ausbildung kann an der Fachschule für Sozialpädagogik mit dem Fachabitur oder am beruflichen Gymnasium mit dem Abitur kombiniert werden. Die klassische Ausbildung umfasst einen schulischen Teil, auf den das Anerkennungsjahr in Form eines Berufspraktikums folgt. Wer das Praktikum in die Schulausbildung integrieren möchte, kann die praxisintegrierte Ausbildung wählen.

Das Berufskolleg Kaiserswerther Diakonie bietet die Ausbildungen zum/zur Erzieher/in, zum/zur Heilerziehungspfleger/in und zum/zur Kinderpfleger/in an. Außerdem können das Fachabitur und das Abitur erworben werden, allein oder in Kombination mit den Berufsabschlüssen Erzieher oder Heilerziehungspfleger. Als Einstieg in das Feld der sozialen Arbeit können Interessierte die Fachoberschule Sozial- und Gesundheitswesen besuchen und diese mit dem Fachabitur abschließen. Anschließend ist ein Studium der Sozialen Arbeit möglich, zum Beispiel an der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf. Informationen zu den Aufnahmevoraussetzungen am Berufskolleg gibt es unter www.berufskolleg-kaiserswerth.de.

Presse-Rückfragen bitte an:
Katharina Bauch
Stv. Pressesprecherin, Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3705
bauch@kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Men-schen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behand-lung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbil-dungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungs-institut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 89 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.