Unsere Gemeinschaft

Kaiserswerther Schwesternschaft heute

  • Wir sind evangelische Frauen, die sich haupt- und ehrenamtlich diakonisch engagieren.
  • Wir akzeptieren unterschiedliche Lebensformen, sind ledig, verheiratet, mit und ohne Kinder.
  • Wir pflegen unsere Tradition.
  • Wir achten unsere unterschiedlichen Frömmigkeitsstile und leben sie in der Gemeinschaft.
  • Wir haben eine theologisch-diakonische Ausbildung und achten auf Zurüstung und Fortbildung.
  • Wir wohnen an verschiedenen Orten und bringen uns unterschiedlich stark ein.
  • Als gemeinsames Zeichen tragen wir eine Brosche, eine Kette oder einen Ring mit der Kaiserswerther Taube.
  • Eine Kleiderordnung besteht nicht mehr, dennoch tragen wir bei offiziellen Anlässen den Pünktchenschal und / oder -bluse, außerdem unser Zeichen als Kette, Brosche oder Ring, um deutlich erkennbar zu sein.

Miteinander Leben gestalten

Wir schätzen die Erfahrung, dass das gemeinsame geistliche Leben für uns eine Kraftquelle ist und Halt gibt. Dabei sind Begegnungen miteinander ebenso wichtig, wie das Einüben von Stille. Regelmäßige Andachten in der Mutterhauskirche laden ein, den Alltag zu unterbrechen und sich vor Gott zu besinnen. Wir achten unterschiedliche Frömmigkeitsstile, pflegen Traditionen, wie die Betstunde und erproben neue Formen des geistlichen Lebens. Bibelarbeiten und Tage der Einkehr verbinden uns miteinander.

Als Gemeinschaft setzen wir uns für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein. Unsere Schwesternschaft pflegt seit jeher weltweite Kontakte. Im persönlichen Einsatz und durch Spenden unterstützen wir vor Ort als auch bei unseren ökumenischen Schwestern und Brüdern die verschiedensten Projekte.

Die Kaiserswerther Schwesternschaft sieht sich heute als Partnerin der Kaiserswerther Diakonie, die seit Gründung und durch alle Veränderungen hindurch einen fundamentalen Beitrag zu Aufbau und Erhalt des Werkes geleistet hat und sich weiterhin darum bemüht. Eine enorme Wandlungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft hat es in der Schwesternschaft immer gegeben.

In der inzwischen anders organisierten und zahlenmäßig aufgestellten Mitarbeiterschaft des Werkes ist sie Hüterin der Tradition, d.h. sie steht für das geschichtliche Erbe und seine Fortsetzung in den sich wandelnden Zeiten. Sie hält täglich Fürbitte für die Kaiserswerther Diakonie und ihre Mitarbeitenden. Die Feierabendschwestern (aller Ursprungsschwesternschaften) haben ihr Arbeitsleben lang zum Wohle der Mitmenschen und auch des Werkes gearbeitet, oft mit großer Leidenschaft und persönlichem Verzicht. Heute engagieren sie sich für eine gute Fortführung ihres Lebenswerkes. Die jüngeren Schwestern greifen dieses Anliegen auf und setzen es mit viel Engagement und Einfühlungsvermögen fort.

Als Anhänger, Brosche und Ring ist dies das Symbol der Zusammengehörigkeit und Erkennungszeichen der Kaiserswerther Schwesternschaft