Bauprojekt: Integratives Wohnquartier "Am Himgesberg"

Die Kaiserwerther Diakonie bietet seit ihrer Gründung im Jahr 1836 vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Dazu gehören neben dem Florence-Nightingale-Krankenhaus auch Alten- und Pflegeeinrichtungen, Jugendhilfe, Angebote für behinderte Menschen sowie verschiedene Fort- und Weiterbildungseinrichtungen. Aktuell sind 2.700 Menschen für die Kaiserswerther Diakonie tätig.

Weil die Kaiserswerther Diakonie auch auf die Herausforderungen der Zukunft innovative Antworten finden will, wird sie vorhandene Einrichtungen bewahren und zusätzliche neue Konzepte und Angebote schaffen.

So plant die Kaiserswerther Diakonie gegenwärtig den Ausbau ihres Wohnangebotes für Menschen mit Behinderung oder psychischer Erkrankung und für Mütter und Kinder mit besonderem Betreuungsbedarf. Für sie soll sozial geförderter Wohnraum in Form von Wohnungen und Wohngruppen entstehen. Außerdem sollen preisgedämpfte Wohnungen für Mitarbeitende der Kaiserswerther Diakonie gebaut werden.

Das Neubauvorhaben soll Teil des integrativen Wohnquartiers „Am Himgesberg“ werden, das südlich des  Zeppenheimer Weges entstehen soll.

Das Bauvorhaben "Am Himgesberg"

Das Gelände der Kaiserswerther ist zu großen Teilen denkmalgeschützt und weist einen alten Baumbestand auf (hellblau markiert). Das Bauvorhaben „Am Himgesberg“ soll südlich des Zeppenheimer Wegs in Richtung der Bundesstraße B8n erschlossen werden (blau umrahmt).

Welche Flächen auf dem Campus für welchen Bereich vorgesehen sind, verdeutlichen Ihnen die farblichen Flächen in unserer Animation

Aktuelle Informationen zum integrativen Wohnquartier

Auf dem Gelände wird zum einen neuer Wohnraum entstehen für Menschen mit geistiger oder körperlicher Behinderung, mit psychischen Erkrankungen oder auch für Mütter mit Kindern, die eine spezielle Betreuung benötigen.

Zum zweiten sollen Mitarbeitende der Kaiserswerther Diakonie preisgünstige Wohnmöglichkeiten finden. Damit will die Kaiserswerther Diakonie auch in Zeiten des Fachkräftemangels, gekoppelt mit den sehr teuren Wohnkosten in Düsseldorf, hoch qualifizierte Mitarbeitende finden und binden.

Insgesamt werden 40 bis 50 Prozent der Wohnungen preisgedämpfte Wohnungen bzw. Sozialwohnungen sein, der Rest freifinanzierte Wohnungen.