Nachrichten

19.11.2021

Trost in schwierigen Zeiten

Um Menschen in schwierigen Lebensituationen Halt zu geben, hat Bettina Attenberger vom Kunst- und Werkladen „EigenArt“ die „Trostpost“ ins Leben gerufen. (Foto: Bettina Attenberger)

Düsseldorf, 22. November 2021. Es kommt im Leben immer wieder vor, dass wir selbst oder Menschen, die uns am Herzen liegen, Trost in einer schwierigen Lebenssituation brauchen. Dies kann nach der Diagnose einer schweren Erkrankung, dem Verlust des Arbeitsplatzes oder dem Ende einer Beziehung sein. Um in diesen Momenten Halt zu geben, hat Bettina Attenberger vom Kunst- und Werkladen „EigenArt“ des Fachbereichs Arbeit und Beschäftigung der Sozialen Dienste die „Trostpost“ ins Leben gerufen.

Dabei handelt es sich um eine Karte mit tröstenden Worten sowie einem passenden kleinen Trostspender, z. B. ein bemalter Stein, den man sich in die Hosentasche stecken oder auf den Schreibtisch legen kann.

„Mit der Trostpost möchten wir auf das Empfinden trauernder Menschen eingehen und sie darin unterstützen, mit ihrer Trauer umzugehen. Es ist wichtig, diesen Zustand zu akzeptieren, um die Gefühle verarbeiten zu können“, erklärt Bettina Attenberger.

Um das Thema Trost geht es auch in einem ökumenischen Gottesdienst am Montag, 13. Dezember um 18.30 Uhr. Die Seelsorge des Florence-Nightingale-Krankenhauses lädt alle, die um einen Menschen oder einen anderen Verlust trauern, in die Mutterhauskirche am Zeppenheimer Weg ein. Hier sollen sie Gelegenheit haben, an verschiedenen Stationen ihrer Trauer nachzuspüren und Trost zu erfahren.

Wer eine Trostpost-Karte erwerben möchte, kann aus neun verschiedenen Motiven wählen. Die Karten sind für 4,50 Euro im Kunst- und Werkladen „EigenArt“ an der Alten Landstraße 179 erhältlich.

Öffnungszeiten:
Montag: 15 bis 18 Uhr
Dienstag bis Donnerstag: 9 bis 12 Uhr und 15 bis 18 Uhr
Freitag: 9 bis 12 Uhr