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17.09.2021

Symposium der Fliedner Fachhochschule zur Frühkindlichen Bildung: "Die Welt für Kinder größer werden lassen"

Diskutierten zu Themen, Formen und Herausforderungen der frühkindlichen Bildung: Anke Dietrich, Prof. Werner Thole und Isabel Pfeiffer-Poensgen, moderiert durch Dr. Hans Dieter Heimendahl (v.l.n.r.) (Foto: Kaiserswerther Diakonie)

Am Donnerstag, 16. September 2021 organisierte die Fliedner Fachhochschule in Kooperation mit dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung und Deutschlandradio Kultur eine Podiumsdiskussion zur frühkindlichen kulturellen Bildung.

Unter dem Titel "Was tun? Handlungspraxis und -verantwortung in der Kulturellen Bildung" diskutierten Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen), Anke Dietrich (Programmleiterin des Netzwerks Frühkindliche Kulturelle Bildung) sowie Professor Dr. Werner Thole (Professor für Bildung und Erziehung in der Kindheit an der TU Dortmund) zu Themen, Formen und Herausforderungen der frühkindlichen Bildung. Moderiert wurde die Diskussionsrunde von Dr. Hans Dieter Heimendahl, Leiter der Hauptabteilung Kultur des Deutschlandradios Kultur. 

Ministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen betonte die Wichtigkeit, frühkindliche Kulturangebote nachhaltig und niederschwellig zu organisieren. "Das Ziel muss sein, dass Kinder auch nach der Grundschule dran bleiben", so die Ministerin. Professor Werner Thole forderte, nicht nur die so genannte Hochkultur in den Blick zu nehmen: "Auch Sampling ist beispielsweise Kunst, wir müssen die Perspektive erweitern." Für mehr sinnliche Erfahrung und die Förderung der Selbstwahrnehmung der Kinder sprach sich Anke Dietrich aus, um so "die Welt für Kinder größer werden zu lassen."

Die Podiumsdiskussion, die Teil der 12. Tagung es Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung war, wird am Samstag ab 1 Uhr im Deutschlandfunk Kultur übertragen und ist anschließend in der Mediathek verfügbar.