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12.02.2021

Schule für Podologie informiert über attraktivere Ausbildungsbedingungen

Podologie - ein Job, bei dem es auf Fingerspitzengefühl ankommt. Am Bildungszentrum lernen die Absolventen das Handwerk kennen. (Foto: KWD/Bettina Engel-Albustin)

Düsseldorf, 12. Februar 2021. Auszubildende in Gesundheitsfachberufen sind gefragt wie nie – und jetzt sind auch die Ausbildungsbedingungen attraktiver geworden. Denn das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab 2021 unter anderem für die Podologie-Ausbildung das volle monatliche Schulgeld - und das rückwirkend zum 1. Januar 2021.

Diese Entscheidung begrüßt die Kaiserswerther Diakonie: Podologinnen und Podologen werden dringend gebraucht – das zeigte zuletzt eine Untersuchung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung 2019. Die Entscheidung des Landes NRW, die Ausbildung zu finanzieren, so dass die Schulen die Ausbildung schulgeldfrei anbieten können, zeigt, dass der Bedarf gesehen wird. Und das Angebot kommt an: Wir verzeichnen bereits jetzt deutlich höhere Bewerberzahlen, weil jetzt ein Einstieg in die Ausbildung für viele erst möglich wird, sagt Torsten Edelkraut, Leiter des Bildungszentrums für Gesundheitsfachberufe.

Über die Podologie-Ausbildung und die Perspektiven des Berufsbildes informiert das Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe einmal im Monat bei einem digitalen Informationsabend. Die nächsten Termine sind:

Interessierte können sich für die digitalen Infoabende per Mail an Schulleiterin Dr. Annette Krützfeldt unter kruetzfeldt(at)kaiserswerther-diakonie.de anmelden und erhalten dann einen Zugangscode.


In Deutschland gibt es rund 40 staatlich anerkannte Schulen für Podologie, eine davon ist am Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe in Düsseldorf. Hier werden die angehenden Podologen umfassend und praxisorientiert zu Spezialisten in der Fußgesundheit ausgebildet. Für den Beruf ist Geschick für filigranes Arbeiten und Interesse an medizinischen Themen gefragt. Der nächste Ausbildungsbeginn ist im September 2021 und es sind noch Plätze frei.

Mehr Informationen: 

Bildungszentrum für Gesundheitsfachberufe