Nachrichten

10.12.2020

PROJECT Life Stiftung spendet 5.000 Euro für die medizinische Versorgung von Kindern aus Kriegsgebieten

v.l.n.r.: Enrico Shetschew, Geschäftsführer der PROJECT Immobilien Rheinland GmbH überreicht den Spendenscheck an Pfarrer Klaus Riesenbeck, KWD-Vorstand und Professor Jutta Liebau, Ärztliche Direktorin am Florence-Nightingale-Krankenhaus. (Foto: KWD)

Düsseldorf, 10. Dezember 2020. Die PROJECT Life Stiftung der PROJECT Gruppe hat 5.000 Euro für den Nothilfefonds der Kaiserswerther Diakonie gespendet. Am 10. Dezember 2020 hat Enrico Shetschew, Geschäftsführer der PROJECT Immobilien Rheinland GmbH im Namen der Stiftung die Spende symbolisch an die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie übergeben.

Mit den Spenden aus dem Nothilfefonds finanziert die Kaiserswerher Diakonie lebenswichtigen Behandlungen von Kindern aus Kriegsgebieten finanzieren, die in ihren Heimatländern nicht möglich ist. Dazu gehören Operationen im Florence-Nightingale-Krankenhaus oder verschiedene Reha-Maßnahmen. „Das Leid, das Kinder in Kriegsgebieten erfahren müssen, ist unvorstellbar groß“, erklärt Enrico Shetschew. „Die Arbeit, die von den Mitarbeitenden des Florence-Nightingale-Krankenhauses geleistet wird, um zumindest die physischen Leiden der Kinder zu mindern, ist unheimlich wichtig und verdient höchste Anerkennung. Unsere Spende ist hier genau an der richtigen Stelle eingesetzt.“

Pfarrer Klaus Riesenbeck, Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, bedankte sich bei der symbolischen Spendenübergabe für die Unterstützung: „In ihren Heimatländern besteht für die Kinder kaum Hoffnung, schmerzfrei zu werden, sich wieder selbstständig zu bewegen und damit eigenständig zu leben. Mit Spenden wie dieser schaffen wir es, die lebenswichtigen Behandlungen zu finanzieren.“

Frau Professor Jutta Liebau, Chefärztin der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie und ärztliche Direktorin am Florence-Nightingale-Krankenhaus erläutert weiter: „Nicht nur kriegsversehrte Kinder brauchen unsere Hilfe. In armen Ländern kommt es häufig durch offenes Feuer zu schweren Brandverletzungen. Es bilden sich derbe, unelastische Narben mit Wachstums- und Bewegungseinschränkungen im Bereich der Beine, Arme oder in der Gesichts-Halsregion. In die Versorgung sind häufig auch Orthopäden, Unfall- und Kinderchirurgen eingebunden. Mich beeindruckt die Stärke der oft schwer verletzten Kinder. Sie stecken uns alle mit ihrer Lebensfreude an.“

Mehr Informationen: 

Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie

Jetzt selber Unterstützer werden: Spendenprojekte im Überblick