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23.09.2019

Prof. Dr. Baumann von der FFH hat den Kinofilm „Systemsprenger“ wissenschaftlich begleitet

Wenn Kinder das "System sprengen". Der Kinofilm zeigt realisitische Einblicke in die Arbeit der Intensivpädagogik. (Foto: Port au Prince Pictures)

Düsseldorf, 23. September 2019. Über vier Jahre hat Professor Dr. Menno Baumann, Professor für Soziale Arbeit an der Fliedner Fachhochschule, das Filmteam um Regisseurin Nora Fingscheidt von der Recherche bis zum fertigen Film wissenschaftlich beraten und begleitet. Der preisgekrönte Kinospielfilm läuft seit dem 19. September 2019 deutschlandweit in den Kinos.

In dem Film geht es um die 9-jährige Benni, die mit ihren Wutausbrüchen und ihren aggressiven Verhaltensweisen das System der sozialen Anlaufstellen von Wohngruppe über Pflegefamilie bis hin zum eigenen Anti-Gewalt-Trainer sprengt. Als inhaltlicher Berater hat Professor Baumann das Drehbuch und die Dreharbeiten sowie Premierenvorstellungen als Experte begleitet.

Der Film thematisiert den schwierigen Arbeitsbereich der Intensivpädagogik in der Kinder- und Jugendhilfe und setzt diesen in seiner Komplexität in Szene. „Immer, wenn der Zuschauer glaubt, Hoffnung keimt auf, belehrt uns der Film eines Besseren. Und dieses Kerngefühl, das Helfer und Helferinnen in ihrer Arbeit immer wieder erleben, ist in dem Film eingefangen“, sagt Professor Dr. Menno Baumann im Rahmen einer Diskussionsrunde bei der Düsseldorfer Premiere des Films. Außerdem verrät er, dass jede einzelne Szene der Realität entnommen sei – zwar nicht wie im Film bei einer einzelnen Person, sondern bei vielen verschiedenen Kindern und Jugendlichen.

Professor Baumann ist Experte auf dem Gebiet der Intensivpädagogik und hat sich in zahlreichen  Publikationen mit dem Thema beschäftigt. In seinen Lehrveranstaltungen im Masterstudiengang Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendhilfe an der Fliedner Fachhochschule zeigt er innovative Herangehensweisen auf, wie mit diesen jungen Menschen effektiv gearbeitet werden kann.

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Website zum Film