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26.09.2018

Pflegealltag mit Demenzpatienten managen: Neues Kursangebot unterstützt pflegende Angehörige

Der Pflegealltag mit Menschen, die dementiell erkrankt sind, steht im Mittelpunkt eines neuen Kursangebotes. (Foto: Frank Elschner)

Düsseldorf, 26. September 2018. Der Alltag mit Menschen, die dementiell erkrankt sind, ist für pflegende Angehörige eine Herausforderung. Denn an Demenzerkrankten Menschen fällt es zunehmend schwer, sich zu erinnern, neue Erfahrungen aufzunehmen und sich räumlich und zeitlich zu orientieren. Um pflegende Angehörige in ihrem Pflegealltag zu stärken und zu unterstützen, hat das Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie ein Demenzkurs für pflegende Angehörige ins Leben gerufen. Das Trainings- und Schulungsangebot startet am Dienstag, den 9. Oktober.

In dem neuen Kurs der  Familialen Pflege am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie beschäftigen sich die Teilnehmenden mit Themen rund um die Kommunikation mit dementen Angehörigen, die praktische Alltagsgestaltung und Sicherheit sowie die Begleitung demenziell erkrankte Patient im Krankenhaus.

Um elementare Pflegetechniken zu üben, beruht das Kurskonzept auf vielen praktischen Sequenzen. Darüber hinaus geben die erfahrenen Pflegetrainerinnen nützliche Tipps für den Umgang im privaten Umfeld sowie einen Überblick über weitere Beratungsangebote, um die private Pflege noch besser zu organisieren.

Der Kurs beginnt am Dienstag, den 9. Oktober und wird an den nachfolgenden Dienstagen, dem 16. und 23. Oktober fortgesetzt.  Die Kurseinheiten finden immer von 10 bis 13.30 Uhr im Raum GP02a  (Gebäude H, Ebene -1) im Florence-Nightingale-Krankenhaus an der Kreuzbergstraße 79 in Düsseldorf-Kaiserswerth statt. Um Anmeldung wird bis Freitag, den 5. Oktober unter der Rufnummer 0162.2703 831 oder per E-Mail an familiale-pflege(at)kaiserswerther-diakonie.de gebeten.

Mehr Informationen:

Familiale Pflege

Betreuungsangebot für Demenzerkrankte – Café Isolde

Häuslicher Besuchsdienst für Demenzerkrankte

Bewegungsförderung Demenzerkrankte