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06.07.2018

Inklusives Wohnquartier „Fliednerhof“ feierlich eröffnet

v.l.: Der Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, Klaus Riesenbeck überreicht Quartiersmanager Matthias Sandmann zur Eröffnung des inklusiven Wohnquartiers "Fliednerhof" in Kaiserswerth ein Kreuz. (Foto: Sergej Lepke)

Düsseldorf, 6. Juli 2018. Knapp 100 Gäste haben heute gemeinsam die Eröffnung des neuen inklusiven Wohnprojekts „Fliednerhof“ der Kaiserswerther Diakonie gefeiert. Das in der Stadtentwicklung wegweisende Projekt ist ein Beispiel gelebter Integration und Nachbarschaft. Im Herzen des Stadtteils Kaiserswerth wohnen Eltern mit Behinderung mit ihren Kindern, Flüchtlinge sowie Seniorinnen und Senioren unter einem Dach. Die Bewohner bringen sich mit ihren jeweiligen Stärken in die Gemeinschaft ein und sind innerhalb des Stadtteils gut vernetzt – dies koordiniert ein Quartiersmanager.

„Heute wird viel von Inklusion gesprochen. Im Fliednerhof versuchen wir diese zu leben. Er ist ein Wohnquartier mitten im Stadtteil Kaiserswerth, in dem sich die Menschen füreinander interessieren und sich gegenseitig helfen“, erläutert Vorstandssprecher Pfarrer Klaus Riesenbeck im Rahmen der feierlichen Eröffnung.

Für das Projekt wurde das historische Bauwerk an der Fliednerstraße mit Spendenmitteln umgebaut. In dem Gebäudekomplex aus den 1830-iger Jahren sind nach dem Umbau und der Modernisierung im vergangenen Jahr insgesamt 40 Wohneinheiten mit 1- bis 4-Raum-Wohnungen entstanden. Daneben gibt es mehrere Gemeinschaftsräume und einen großzügigen Innenhof sowie Garten mit Boulebahn.

Die Menschen haben im neuen Wohnquartier der Kaiserswerther Diakonie die Möglichkeit, sich mit ihren jeweiligen Stärken in die Wohngemeinschaft einzubringen. Während ein Flüchtling beispielsweise für eine Seniorin einkaufen geht, passt diese in der Zwischenzeit auf die Kinder auf.

Als Teil der Behindertenhilfe der Sozialen Dienste der Kaiserswerther Diakonie ist der Fliednerhof angebunden an das vor Ort bestehende Unterstützungsangebot Eltern nicht behindern und die Koordinierungs-Kontakt- und Beratungsstelle für Menschen mit Behinderung. Die Versorgung der Senio-rinnen und Senioren ist über den ambulanten Pflegedienst der Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie gewährleistet. So werden die auf Hilfe angewiesenen Bewohnerinnen und Bewohner optimal unterstützt.

Den Fliednerhof als Lebensmittelpunkt verschiedener Bewohnergruppen zu koordinieren, ist die Aufgabe von Matthias Sandmann als Quartiersmanager der Kaiserswerther Diakonie: „Uns geht es vor allem darum, die Menschen in den Bezirk zu integrieren. Die vielfältigen Möglichkeiten, die wir vor Ort haben, möchten wir bestmöglich nutzbar machen. Dafür bauen wir ein starkes Netzwerk an Beziehungen innerhalb des Stadtteils auf und schaffen neue soziale Kontakte.“

Mehr Informationen:

Inklusives Wohnquartier Fliednerhof