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11.10.2018

Hilfsangebote für Demenzerkrankte und Angehörige: Düsseldorf hat viel zu bieten

Elke Helfen im Studiogespräch mit dem WDR zum Thema Demenzangebote in Düsseldorf. (Foto: WDR Lokalzeit Düsseldorf)

Düsseldorf, 11.Oktober 2018. 14 bis 15 Prozent aller Menschen in Deutschland sind dement und leiden unter einer Erkrankung, die bis heute nicht heilbar jedoch behandelbar ist. Im Studiogespräch mit WDR-Lokalzeit Düsseldorf berichtet Elke Helfen, die bei der Kaiserswerther Diakonie mit Demenenzkranken sowie deren Angehörigen arbeitet und Koordinatorin des Demenznetzes Düsseldorf ist, über Anzeichen der Erkraunkung und stellt die vielseitigen Angeboten in Düsseldorf vor.

Jetzt engagiert sich auch die Fortuna Düsseldorf  für Menschen mit Demenz. Der so genannte „Erinnerungskoffer der Fortuna“ soll jetzt vor allem Fans, die an Demenz erkrankt sind, schöne Erinnerungen zurückgeben. Die Mitglieder des Demenznetzes Düsseldorf schulen Ehrenamtliche, die in Zukunft mit dem Erinnerungskoffer in der Hand im Stadtgebiet unterwegs sind. Das neue Angebot hat die WDR-Lokalzeit Düsseldorf am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 in einem Beitrag vorgestellt.

Als Expertin war zudem Elke Helfen im Studio zu Gast, die bei der Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie Angebote für Demenenzkrankte und deren Angehörigen anbietet. Im Gespräch mit Moderatorin Petra Albrecht erklärte sie, was typische Anzeichen für eine Demenzerkrankung sind, wann die Betroffenen oder Angehörige hellhörig werden sollten und was dann zu tun ist. Hier können Sie sich das Studiogespräch anschauen.

In Düsseldorf haben sich vor etwa 15 Jahren verschiedene Einrichtungen zusammengeschlossen und das Demenznetz Düsseldorf gegründet. Im ganzen Stadtgebiet gibt es heute 34 Betreuungsangebote. Die zentrale Anlaufstelle ist das Demenzservicezentrum am Düsseldorfer Hauptbahnhof.

Elke Helfen: „Es ist wichtig, dass die Angehörigen Hilfe suchen und die vielen Hilfsangebote nutzen.“ Immerhin 70 Prozent der Demenzerkrankten leben noch zu Haus und werden von Angehörigen versorgt. Um diese zu unterstützen, gibt es vielfältige Angebote für Gesprächskreise. Elke Helfen weiter: „Wir in Kaiserswerth bieten darüber hinaus das Café Isolde an. Hier können unsere Gäste einen schönen Nachmitttag bei der Kaiserswerther Diakonie mit Kaffee und Kuchen verbringen, während die Angehörigen ein paar Stunden für sich haben.“ Das ist wichtig, denn die Betreuung von Demenzerkrankten kostet viel Kraft und Energie.

Mehr Informationen zu den Angeboten der Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie:

Betreuungsngebote für Demenzerkrankte

Bewegungsgruppe für Demenzerkrankte

Häuslicher Besuchsdienst

Angebote für pflegende Angehörige