Nachrichten

03.05.2022

Fröhliches Wiedersehen beim Schwesternwochenende

Düsseldorf, 3. Mai 2022. Über 40 Mitglieder der Kaiserswerther Schwesternschaft trafen sich am Wochenende 30. April -1. Mai im Mutterhaus, um „Gemeinschaft neu zu entdecken“. Das war das Motto unter dem das Wiedersehen nach längeren Einschränkungen aufgrund von Corona stand. Sogar aus Garmisch-Partenkirchen, Ueckermünde und sogar Ungarn waren Schwestern angereist. Am Sonntag wurde der Einsegnungsjubiläen der Schwestern gedacht; die Jüngsten hatten 5-, die Ältesten 65-jähriges.

Pfarrerin Dr. Katrin Stückrath, Leiterin der Schwesternschaft, zeigte mit ihrer Bibelarbeit zur Noah-Geschichte, dass diese gerade für Erwachsene interessante Fragestellungen enthält, z. B. was geschehen muss, damit Menschen und Tiere friedlich zusammen leben können und das Überleben aller gesichert ist.

Die Theologische Vorständin der Kaiserswerther Diakonie, Pfarrerin Ute Schneider-Smietana, berichtete über ihre Reise nach Israel und Palästina und die aktuelle Lage bei der Schule „Talitha Kumi“, die mitten im Grenzgebiet liegt. Viele Schwestern sind seit langem mit der Schule verbunden, die vielen palästinensischen Schüler.innen eine Perspektive eröffnet.

Außerdem war die Ukraine-Hilfe der KWD ein Thema, das von der Schwesternschaft mit großem Interesse aufgenommen wurde. Ute Schneider-Smietana leitet auch den „Rüstgottesdienst“ am Abend, der nach langer Zeit wieder mit der Feier des Abendmahls begangen wurde.

Am Nachmittag stand eine kreative Aktion auf dem Programm, deren Ergebnis man in der Kirche bewundern kann: Ein Mobilé aus weißen Tauben. Sie schweben neben dem Regenbogen-Parament an der Kanzel und symbolisieren, dass Neuanfänge im Vertrauen auf Gott jederzeit möglich sind. So wie die Taube mit ihrem Ölzweig Noah zeigte, dass nun wieder Leben auf der Erde beginnt.

Im Gottesdienst am Sonntagmorgen wurden besonders die Jubilarinnen des Jahres 2022 und die Gold-Jubilarinnen der letzten beiden Jahre gewürdigt und gesegnet. Goldenes Schwestern-Jubiläum hatten Sr. Elisabeth Keil, Sr. Gerda Theisen und Sr. Ingrid Tekolf. Sr. Elseryda Damanik blickte auf 35 Jahre Einsegnung zurück, Sr. Dorothea Brechter und Sr. Gudrun Zimmermann auf 45 Jahre, Sr. Erika Knüpfer auf 55 Jahre und Sr. Ursula Weinstrauch auf 65 Jahre.

Beim gemeinsamen festlichen Mittagessen sprachen Angelika Schmitz-Berg (Kuratorium), Pfarrerin Ute Schneider-Smietana und Pfarrerin Ulrike Heimann Grußworte verbunden mit guten Wünschen für die Schwesternschaft. Bei der Betstunde am Abend wurde gesungen „Bis wir uns wiedersehen halte Gott dich fest in seiner Hand“. Den Reisesegen nahmen alle von nah und fern mit auf ihre Wege.