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27.02.2018

Fliedner-Kulturstiftung gibt zum „Tag der Archive“ Einblicke in das Leben von Florence Nightingale

Porträt von Florence Nightingale während ihrer Zeit in Kaiserswerth. (Foto: Archiv der Fliedner-Kulturstiftung)

Düsseldorf, 27. Februar 2018. Wer war eigentlich die Person Florence Nightingale? Wie muss wohl ihr Leben und ihre Ausbildung Mitte des 19. Jahrhunderts in Kaiserswerth gewesen sein? Die Fliedner-Kulturstiftung nimmt Interessierte am Dienstag, den 6. März um 19 Uhr auf eine Zeitreise mit. In einem Vortrag erzählt Dr. Annett Büttner an Hand von Bildern und Archivalien über den Aufenthalt von Nightingale in Kaiserswerth und ihren weiteren Lebensweg.

„Die junge Britin Florence Nightingale kam 1851 nach Kaiserswerth und wurde hier zur Krankenpflegerin ausgebildet. Während dieser Zeit empfing sie entscheidende Impulse für ihre weitere Arbeit, die sie beispielsweise in die Lazarette des Krimkrieges führte. Mit dem Wissen aus der Ausbildung in Kaiserswerth verfasste sie pflegerische Grundsätze und gilt als Begründerin der modernen Krankenpflege“, erklärt Dr. Annett Büttner, Archivarin der Fliedner-Kulturstiftung. Sie zeigt den Besuchern auch besondere Archivstücke, die die Spuren von Nightingale dokumentieren: von einem handgeschriebenen Lebenslauf bis hin zu Briefen.

Das Archiv der Fliedner-Kulturstiftung bewahrt das schriftliche Erbe der Mutterhausdiakonie in Form des Nachlasses der Gründerfamilie Fliedner, Unterlagen der Leitung des Mutterhauses und des Kaiserswerther Verbandes, sowie etwa 8000 Schwesternakten und zahlreiche Nachlässe.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der bundesweiten Aktion „Tag der Archive“ statt sowie in Kooperation mit dem Heimat- und Bürgerverein Kaiserswerth. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Stammhaus Kaiserswerth am Kaiserswerther Markt 32 (Eingang über die Fliednerstraße). Der Eintritt ist kostenlos.

Mehr Informationen:

Fliedner-Kulturstiftung

Erstes Pflegemuseum Deutschlands