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30.09.2021

Fliedner FH feiert 10-jähriges Jubiläum: Rektor Prof. Dr. Dr. Ralf Evers erklärt den Erfolg und blickt in die Zukunft

Foto: Kaiserswerther Diakonie. Fotograf: Frank Elschner

Düsseldorf, 30.09.2021. Mit 100 Studierenden und fünf Studiengängen begann im Oktober 2011 die Erfolgsgeschichte der Fliedner Fachhochschule Düsseldorf. Ihre Gründung vor zehn Jahren war ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung des Bildungsbereiches der Kaiserswerther Diakonie. Denn damit hat sie ihr Ausbildungsangebot im Gesundheits- und Sozialwesen um die akademische Qualifizierung ergänzt. Heute zählt die private Fachhochschule mehr als 2.000 Studierende und hat ihr Portfolio an Studiengängen in den Bereichen Gesundheit und Pflege sowie Soziales und Bildung mehr als verdreifacht. Rektor Prof. Dr. Dr. Ralf Evers erklärt die rasante Entwicklung.

Warum entscheiden sich viele Menschen für ein Studium an der Fliedner Fachhochschule?
Prof. Dr. Dr. Ralf Evers: Die Fliedner Fachhochschule hat inzwischen einen ausgesprochen guten Ruf – bei Bewerberinnen und Bewerbern sowie bei den Trägern und Kooperationspartnern und schließlich auch im Kreis der Wissenschaften. Hinzu kommt, dass viele Studierende hier ihren ganz persönlichen Zugang zum Studium finden; sei es, weil es den Studiengang nur an der Fliedner Fachhochschule gibt oder weil eines der vielen Unterstützungsangebote greift. Unsere Hochschule war und ist eine Hochschule der Chancen.


Die Fliedner Fachhochschule ist schnell groß geworden. Wenn Sie in die Zukunft blicken, wo sehen Sie sie zum 25sten Jubiläum?

Prof. Dr. Dr. Ralf Evers: In 15 Jahren werde ich mir die Augen reiben: Vieles, was heute angelegt ist, wird ausgewachsen sein. Schon bald werden wir genauso viele Master- wie Bachelorstudiengänge im Programm haben. Unser Angebot an Weiterbildungen bauen wir stetig aus, sodass es in einigen Jahren profiliert sein wird. Gleiches gilt für unseren Forschungsbereich. Die Mitarbeitenden und Professorinnen und Professoren werden künftig zu einem nennenswerten Teil aus der eigenen Nachwuchsförderung stammen. Skills Labs werden die Hochschule profilieren und das Selbststudium ermöglichen. Die Bedeutung, die die Hochschule für die Bildung der sozialen Professionen hat, wird weit über die Region ausstrahlen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Jahren nachhaltig und organisch wachsen werden und es viele Absolventinnen und Absolventen gibt, die auf die Fliedner Fachhochschule zurückblicken und sagen: „Es war gut in Kaiserswerth studiert zu haben“.

Ihr Hochschuljubiläum steht unter dem Motto „Care“. Warum haben Sie dieses Thema gewählt?

Prof. Dr. Dr. Ralf Evers: Die rasante Entwicklung der Hochschule hat die Zahl der Studiengänge und der beteiligten wissenschaftlichen Disziplinen wie Professionen vervielfacht. Es stellte sich die Frage, was die Hochschule integriert – kulturell und fachlich. Für beides steht das Thema ‚Care‘. Es geht um Professionen, in denen Menschen für andere Menschen sorgen und es geht um Sorgetätigkeiten in professioneller Verantwortung. ‚Care‘ ist die praktische Übersetzung des bleibenden diakonischen Anspruchs: Menschen durch die tätige und professionell verantwortete Hilfe zu stärken.

Ihr 10-jähriges Jubiläum begeht die Fliedner Fachhochschule mit einem digitalen Festprogramm rund um das Leitthema „Care – Wege zur Sorge für andere und sich selbst“: Am 4. Oktober eröffnet Vorständin Pfarrerin Ute Schneider-Smietana mit einem Gottesdienst das Semester und am 7. Oktober findet eine Fachtagung zum Thema „Doing Care“ statt. Ausführliche Informationen zum Programm gibt es unter https://www.fliedner-fachhochschule.de/studienstart-wintersemester-21-22/.

Informationen über die Fachhochschule und die angebotenen Studiengänge finden Interessierte unter
www.fliedner-fachhochschule.de.
Im Wintersemester geht die Fliedner Fachhochschule mit einem neuen Studiengang an den Start: dem Master of Business Administration im Sozial- und Gesundheitswesen. Der berufsgeleitende Studiengang stattet Beschäftigte in der Pflege und in sozialen Berufen mit dem nötigen betriebswirtschaftlichen Wissen aus, damit sie Führungspositionen einnehmen können.