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27.04.2020

Betriebliches Eingliederungsmanagement ausgezeichnet

Düsseldorf, 27. April 2020. Der Landschaftsverband Rheinland hat das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) der Kaiserswerther Diakonie für die vorbildliche Arbeit ausgezeichnet. Das BEM unterstützt Mitarbeitende, die krankheitsbedingt für einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig sind, sowohl im Genesungsprozess als auch bei der Wiederaufnahme ihrer Tätigkeit.

Die Diplom-Sozialpädagogin Anja Fiegl ist in der Kaiserswerther Diakonie für die Aufgaben im Betrieblichen Eingliederungsmanagement verantwortlich. Sie hat den Bereich federführend mit aufgebaut und stetig weiterentwickelt. Für diese Leistungen hat das Inklusionsamt des LVR nun eine Auszeichnung verliehen. Damit verbunden ist eine Prämie in Höhe von 10.000 Euro für BEM-Zwecke. Jedes Jahr prämiert der Verband fünf Arbeitgeber aus der privaten Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst.

„Wir gratulieren Anja Fiegl zu diesem tollen Erfolg und freuen uns, dass ihre hervorragende und wichtige Arbeit diese Anerkennung gefunden hat. Das BEM ist ein zentraler Baustein unserer vielseitigen Angebote zur Gesundheits-förderung, die wir zukünftig weiter ausbauen wollen“, sagt Cordula Jäger, Leiterin der Personalabteilung.

Arbeitsunfähig kann jeder werden – egal ob jung oder alt: Ein Unfall, eine Erkrankung oder Belastungssituation ist in den meisten Fällen nicht absehbar und kann zu einem längeren Ausfall führen. In solchen Fällen bietet das BEM langzeit- und häufig auch kurzzeiterkrankten Mitarbeitenden auf freiwilliger Basis Unterstützungsangebote an. „Wir möchten vor allem die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten und fördern sowie den Ursachen von Arbeitsunfähigkeiten gezielt nachgehen und künftige möglichst verringern“, erklärt Anja Fiegl die Ziele. 

Weitere Informationen: 

LVR-Seite zur BEM-Auszeichnung