Systemische Organisationsentwicklung

Jedes soziale System ist eingebettet in spezifische Kontextvariablen. Das sind seine relevanten Umwelten, in denen es und für die es operiert, die es beeinflussen kann und an die es sich anpassen muss. Die wichtigsten relevanten Umwelten des Unternehmens sind seine Mitarbeiter, deren Kompetenzen und ihr Wissen. Das Unternehmen bestimmt die Arbeitsabläufe dieser Mitarbeiter und lenkt diese durch Strukturen (Hierarchien, Subsysteme, Netzwerke, virtuelle Teams usw.) und Strategien (Ziele, Anweisungen, Kontrolle, Ideen usw.).

Systemische Organisationsentwicklung überprüft und optimiert die vorhandenen Strukturen und Prozesse im Hinblick auf die wünschenswerten Zielvorgaben durch reichhaltige und wirksame Interventionsstrategien. Change-Prozesse werden erforderlich, wenn Korrekturen auf allen Ebenen des Unternehmens notwendig sind, um am Markt bestehen zu können und verbesserte Erfolge zu generieren.

Das Ziel dieser Aufbauweiterbildung besteht darin, die bereits erworbenen Kompetenzen in den Weiterbildungen Systemische Beratung, und/oder Systemisches Coaching (DGSF) weiter auszubauen, um mit den komplexen Anforderungen im Bereich Organisationsentwicklung und Change-Management durch den Einsatz wirkungsvoller und zukunftweisender Interventionsstrategien vorbereitet zu sein und diese, auch im Interesse der Menschen mit denen gearbeitet wird, erfolgreich zu meistern.

Basierend auf theoretischen Grundannahmen und Modellen über die Funktion, Entwicklung und Veränderung von Organisationen werden die Teilnehmenden in praktischen Übungen und in Reflexionen des neuen Handelns lernen, passgenaue Architekturen, Designs und Tools zum Einsatz zu bringen. Dabei ist der Schwerpunkt unserer Vermittlungsmethode auf den konkreten Praxisbezug ausgerichtet. Rollenspiele und Inszenierungen ebenso wie Videofeedbacks sollen auf die Umsetzbarkeit der angebotenen Methoden und Werkzeuge im Arbeitsalltag vorbereiten und somit Routine aufbauen.