Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie (DGSF)

Die systemisch-integrative Therapie mit Kindern und Jugendlichen nach dem Konzept von Walther Cormann hat das Ziel, den Aufbau und die Weiterentwicklung einer integrativen Persönlichkeitsstruktur auf der intrapsychischen Ebene bei den jungen Klienten zu ermöglichen. Dieses Therapieverfahren basiert auf den zentralen Annahmen systemtheoretischer Wissenschaft. Konstruktivistische, neurobiologische, bindungstheoretische, entwicklungspsychologische und familientherapeutische Erkenntnisse sind ebenfalls Bestandteil dieser Aufbauweiterbildung. Hierdurch können komplexe Phänomene, die menschliches Leben und Zusammenleben charakterisieren, adäquat aufgefasst werden.

AbsolventInnen einer zweijährigen Weiterbildung mit Abschluss als Systemische Beraterin oder Berater oder als Systemische Therapeutin oder Therapeut/DGSF lernen systemisch-integratives Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen kennen, um die Möglichkeiten dieser Klientel im Umgang mit schwierigen, belastenden, symptomatischen oder krisenhaften Erlebniswelten zu verbessern und ihre jeweilige Persönlichkeit zu stabilisieren bzw. weiterzuentwickeln. Dabei ist die Arbeitsweise mit Kindern und Jugendlichen immer wertschätzend, kreativ, ressourcenorientiert und kontextuiert. Oftmals werden auf spielerische, symbolische und erlebnisaktivierende Weise neue Möglichkeitsräume erfunden und die Spielräume für neues Handeln erarbeitet.