Traumapädagoge (m/w)

Immer wieder begegnen Ihnen in Schule, Kita und der Jugendhilfe Kinder und Jugendliche die durch frühkindliche Beziehungsabbrüche, Missbrauch, Gewalt, Flucht und Migration etc. innerlich und/oder äußerlich stark verletzt wurden. Sie reagieren u.a.mit aggressivem und zerstörerischem Verhalten auf ihre Umwelt, laufen weg, verletzen sich oder andere, entwickeln Persönlichkeitsstörungen, sind suizidal, depressiv, zeigen emotional instabiles Verhalten und einiges mehr. Dieses Verhalten ist  in der Regel der Versuch der Selbstregulierung und Selbsthilfe gegen die anderen Schmerzen.

Hier setzen die Grundprinzipien der Traumaarbeit und Traumapädagogik ein. Traumatisierte Menschen reagieren normal auf nicht normale Ereignisse und behalten dieses Verhalten in anderen Situationen bei. Die Kinder und Jugendlichen brauchen einen sicheren Ort und verstehende, begleitende Unterstützung um zu lernen und sich gut zu entwickeln.

Die Weiterbildung "Traumapädagogik" vermittelt Ihnen theoretisch fundiertes Fachwissen in den Handlungsfeldern der traumapädagogischen Arbeit. In den einzelnen Modulen werden Sie sensibilisiert für die Komplexität und damit verbundenen Folgen erworbener Traumata. Darüber hinaus ist die Selbstreflektion und die Etablierung einer traumasensiblen Haltung zentraler Bestandteil dieser Weiterbildung.