Qualifizierung zur Gesundheitlichen Versorgungsplanung

Der §132g SGB V zur "Gesundheitlichen Versorgungsplanung am Lebensende“ schafft die Grundlage für ein individuelles, auf die persönliche Situation betroffener Menschen ausgerichtetes, qualifiziertes Beratungsangebot zur pflegerischen, psychosozialen, seelsorgerischen und medizinischen Versorgung für die letzte Lebensphase.

Vollstationäre Pflegeeinrichtungen im Sinne des §43 SGB XI und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen nach §75 Abs.1 Satz 1 SGB XII können vor diesem Hintergrund eine Beratung zur gesundheitlichen Versorgungsplanung für die letzte Lebensphase anbieten. Die Finanzierung dieses Beratungsangebots erfolgt für gesetzlich Versicherte über die Krankenkasse.

Damit Einrichtungen Leistungen nach §132g SGB V erbringen und abrechnen können, müssen bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sein. Dieses Weiterbildungsangebot berücksichtigt die vom Gesetzgeber vorgegebenen Anforderungen.

Die Weiterbildung baut auf dem systemischen Beratungsansatz auf, welcher der Klärung, Neuorientierung oder Lösung von schwierigen Lebenssituationen dient. Es entsteht Raum für die Entwicklung neuer Perspektiven in der letzten Lebensphase einer Person und des dazugehörigen (Familien-)Systems.