Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Auch die Kaiserswerther Diakonie blickt voller Sorge auf den Krieg in der Ukraine. Bilder von Panzern, die in die Herzen europäischer Städte eindringen, von brennenden Häusern, von Müttern mit ihren Kindern auf der Flucht und Familien, die sich an Evakuierungsbussen trennen, erschüttern die Welt zutiefst.

Die Kaiserswerther Diakonie solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine und ruft zur Unterstützung auf. „Wir sind Teil des diakonischen Netzwerkes und die Diakonie Katastrophenhilfe ist eine in Krisensituationen sehr erfahrene Hilfsorganisation. Hier zu spenden, ist eine gute Möglichkeit, Kriegsopfern in der Ukraine gezielt zu helfen“, erklärt Pfarrerin Ute Schneider-Smietana, Vorstandssprecherin der Kaiserswerther Diakonie. 

Weitere Infos unter www.diakonie-katastrophenhilfe.de



So helfen wir:

Friedensgebet der Kaiserswerther Schwesternschaft

Die Kaiserswerther Schwesternschaft stellt ein Gebet als Vorlage zur Verfügung, das individuell oder in den Einrichtungen gemeinsam gelesen werden kann. Alle sind eingeladen, sich der Gemeinschaft im Gebet anzuschließen.

Kaiserswerther Diakonie spendet 10.000 Euro für humanitäre Hilfe in der Ukraine


Um verletzten, fliehenden und traumatisierten Menschen in der Ukraine zu helfen, hat die Kaiserswerther Diakonie 10.000 Euro an den DRK Landesverband Nordrhein e.V. gespendet. „Als diakonischem Unternehmen liegt uns die humanitäre Hilfe für die Menschen in der Ukraine besonders am Herzen. Wir hoffen, dass das Deutsche Rote Kreuz mit unserer Spende Frauen, Männer und Kindern unterstützen kann, die unter der aktuellen Situation infolge der gewaltsamen Konfliktaustragung leiden“, erläutert Ute Schneider-Smietana. „Die Kaiserswerther Diakonie kooperiert schon länger mit dem Deutschen Roten Kreuz hier vor Ort. Aus den gemeinsamen Projekten wissen wir, dass das Deutsche Rote Kreuz als weltweite Organisation über die beste Logistik verfügt und daher in dieser Konfliktregion den Menschen helfen kann, medizinisch und humanitär“, ergänzt Dr. Holger Stiller.

Wer das Engagement des Deutschen Roten Kreuzes ebenfalls unterstützen möchte, kann dies durch eine Spende tun. 


Florence-Nightingale-Krankenhaus stellt kostenfreie medizinische Behandlungsplätze für ukrainische Kriegsverletzte bereit

Mit einem bundesweiten Spendenaufruf an seine Mitglieder konnte der Deutsche Evangelische Krankenhausverband e. V. (DEKV) 100 kostenfreie medizinische Behandlungsplätze für Kriegsverletzte aus der Ukraine sammeln, die von 48 evangelischen Krankenhäusern und diakonischen Komplexträgern zur Verfügung gestellt werden. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus hat fünf Betten eingeplant, um Patienten vor allem chirurgisch, unfallchirurgisch und kinderchirurgisch zu behandeln.

„Die Zuteilung der Patient:innen wird über das während der Corona-Zeit geschaffene Kleeblattsystem erfolgen, das heißt zentral koordiniert über die Bezirksregierungen. Die Akutversorgung von Verletzten erfolgt in der Ukraine oder im grenznahen Raum. Wir ermöglichen die weiterführenden Behandlungen, gegebenenfalls auch aus den Mitteln der Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie“, erläutert Dr. med. Holger Stiller, Vorstand der Kaiserswerther Diakonie und Krankenhausdirektor.

Infusionspumpe aus dem Florence-Nightingale-Krankenhaus auf Kiewer Kinder-Intensivstation im Einsatz

Anfang März ging ein Hilferuf bei der Bezirksvertretung 6 der Stadt Düsseldorf ein, dass die Säuglingsabteilung des „City Children’s Clinical Hospital Number 2“ in Kiew dringend eine Infusionspumpe benötigt, unter anderem um Neugeborene mit Medikamenten zu versorgen. Der Bezirksbürgermeister von Unterrath, Ferry Weber, wandte sich daraufhin mit der Bitte um Unterstützung an die Kaiserswerther Diakonie. Die Medizintechnik des Florence-Nightingale-Krankenhauses konnte eine voll funktionsfähige Infusionspumpe aus der Reserve prüfen und Ferry Weber aushändigen, der das medizinische Gerät einem vorbereiteten Konvoi übergab. Inzwischen ist die Infusionspumpe wohlbehalten in Kiew eingetroffen und bereits im Einsatz.


So können Sie helfen:

Spendenmöglichkeiten:

Diakonie Katastrophenhilfe

Evangelische Bank

IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02

BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine Krise

Deutsches Rotes Kreuz
IBAN: DE63 3702 0500 0005 0233 07

BIC: BFSWDE33XXX

Stichwort: Nothilfe Ukraine

Unterstützungsangebote:

Nach Rücksprache mit vielen Akteuren werden derzeit weniger Sach- als Geldspenden benötigt. Wer trotzdem ganz praktisch helfen möchte: Die Stadt Düsseldorf hat dafür beim Amt für Migration und Integration eine Koordinierungsstelle eingerichtet. Unter ukraine-hilfe(at)duesseldorf.de können Angebote und Bedarfe wie Sachspenden, Übersetzungsangebote oder Unterkünfte gemeldet werden.