Freies Singen in der Psychiatrie

Dass Singen der Seele gut tut, gilt heute fast als Binsenweisheit. Was liegt da näher, als psychisch kranken Menschen regelmäßig diese Gelegenheit zu geben? In der Psychiatrie der Kaiserswerther Diakonie gibt es die, als spendenfinanziertes Zusatzangebot.

Unter professioneller Anleitung

Einmal in der Woche werden Patienten, Angehörige, Ehemalige und Mitarbeiter zum freien Singen eingeladen. Im freundlich-hellen Aufenthaltsraum von Haus Johannisberg ist dann ein großer Stuhlhalbkreis um das Klavier aufgebaut, darauf liegt ein dicker Stapel Noten und davor steht lächelnd  Katharina Jungkind. Sie ist ausgebildete Opernsängerin, freiberufliche  Musiklehrerin und leitet die Singstunde seit vier Jahren, mit einer perfekten Mischung aus freundlicher Ruhe und motivierender Fröhlichkeit.

Auszeit im Klinikalltag

Die Singstunde ist keine Therapie und daher kein Muss. Wer hierher kommt – durchschnittlich etwa 12 bis 15 Teilnehmer – tut das freiwillig und hofft einfach auf eine kurze, wohltuende Auszeit im Klinikalltag. Sie müssen weder sich noch anderen etwas beweisen. Es geht nur um die Freude an der Sache und positive Kontakte zu anderen Menschen. Beste Voraussetzungen, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Wer singt, kann verschüttete Ressourcen neu entdecken und lässt seine Krankheit eine kurze Zeit einfach vor der Tür stehen.

Eine wertvolle Erfahrung, die neue Kräfte wecken kann. Mit ihrer Spende für das freie Singen können Sie dazu beigetragen!

Hinweis:
Bei der Online-Spende werden Ihre Daten verschlüsselt übertragen und auf einem sicheren Server verarbeitet. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn Sie lieber überweisen möchten, nutzen Sie bitte eines unserer Spendenkonten. Damit wir Ihre Spende richtig zuordnen können, geben Sie bitte im Verwendungszweck "Freies Singen" an. Vielen Dank!