25. August 2017

“UnterSchichtenBunt“ - Vernissage und Verabschiedung

Bildzeilen (Fotos: Sergej Lepke): Verabschiedung_und_Vernissage_Frank_Hohl.jpg: Pfarrer Klaus Riesenbeck, Sprecher des Vorstands und Claudia Witte, Bereichsleiterin der Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie, verabschiedeten mit zahlreichen Gästen Frank Hohl, der Haus Salem Ratingen seit 2006 geleitet hat.

Frank_Hohl_Vernissage_UnterSchichtenBunt.jpg: Frank Hohl, Leiter der Einrichtung Haus Salem Ratingen, vor dem Werk „11. September“ aus seiner Ausstellung „UnterSchichtenBunt“.

Frank Hohl geht in den Ruhestand

Ratingen, 25. August 2017. „UnterSchichtenBunt“ ist der Titel der Ausstellung, die heute im Rahmen der Verabschiedung von Frank Hohl, Leiter des Altenzentrums Haus Salem Ratingen der Kaiserswerther Diakonie, eröffnet wurde. Frank Hohl ist seit mehr als 35 Jahren künstlerisch tätig. Bei „UnterSchichtenBunt“ handelt es sich um seine eigenen Werke, die abstrakte Landschaften in Acryl und Öl sowie Fotografien zeigen. Die Ausstellung ist bis zum 5. Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Bunt und vielseitig ist auch die Karriere von Frank Hohl in der Kaiserswerther Diakonie. Nach einer Ausbildung in der Krankenpflege im St. Anna Krankenhaus in Duisburg begann er 1981 im Florence-Nightingale-Krankenhaus. Es folgten mehrere Stationen, darunter 1983 als Mitglied des Aufbauteams der neu gegründeten Tagesklinik in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie. Acht Jahre später übernahm er die pflegerische Leitung der Klinik. Regelmäßig bildete er sich fort und war 25 Jahre als Supervisor und Coach aktiv.

Im August 2006 begann Hohl als Leiter im Altenzentrum Haus Salem in Ratingen und hat seitdem die Modernisierung der Einrichtung vorangetrieben. „Es war eine bewegte Zeit. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der Aufbau des Buchenhofs, einer Einrichtung für das Betreute Wohnen. Auch das Projekt ‚Mobilität bis ins hohe Alter‘, bei dem wir für die Bewohnerinnen und Bewohner Fitnessräume eingerichtet und mit dem Sportverein und Behindertensportbund sowie Ärzten zusammengearbeitet haben, habe ich als Schwerpunkt begleitet“, erzählt Frank Hohl.

„Herr Hohl hat in seiner Zeit als Leiter von Haus Salem die Einrichtung entscheidend geprägt. Er hat die Arbeit konsequent an den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner orientiert und sie innovativ weiterentwickelt. Die Einrichtung des Fitnessraums und des musiktherapeutischen Angebots verdanken sich genauso wie die Schaffung des Wohnbereichs und des Gartens für dementiell veränderte Menschen seiner Initiative und seiner Beharrlichkeit bei der Umsetzung dieser Ideen“, so Pfarrer Klaus Riesenbeck, Sprecher des Vorstands der Kaiserswerther Diakonie.

Claudia Witte, Bereichsleiterin der Altenhilfe der Kaiserswerther Diakonie erinnert sich: „Herr Hohl und ich haben zeitgleich die Häuser Haus Salem und Haus Salem Lintorf als Einrichtungsleitungen übernommen. Wir haben uns in vielen Bereichen gegenseitig kollegial unterstützt und sind gemeinsam durch dick und dünn gegangen. Dabei hatten wir Gelegenheit, uns sehr gut kennen und schätzen zu lernen“.

Während seiner Zeit in Ratingen hat Frank Hohl die Kunstwelt in das Altenzentrum geholt. Seit mehr als 20 Jahren organisiert er im „Kunstraum Salem“ regelmäßig Ausstellungen. Kunst und Kreativität haben auch im Privatleben des 63-Jährigen immer eine wichtige Rolle gespielt. Nach Tätigkeiten in der Werbefotografie verknüpfte er Fotografie und Malerei. Seinem Motto „Jedes Jahr ein Bild“ – bleibt er seit 35 Jahren treu. Seine Werke hängen in seiner Altbauwohnung und zieren Wohnzimmer von Freunden oder Arztpraxen.

Rund 80 Künstler aus Ratingen, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet haben im Kunstraum Salem bisher ihre Malereien, Fotos oder Skulpturen ausgestellt. Die Themen sind vielfältig und orientieren sich unter anderem an den Interessen der Bewohnerinnen und Bewohner des Altenzentrums.

Weitere Informationen gibt es unter www.kaiserswerther-diakonie.de/kunstraum-salem

Das Altenzentrum Haus Salem in Ratingen vereint unterschiedliche Wohnformen und Leistungen unter einem Dach. Die Angebote reichen von vollstationären und teilstationären Wohn- bzw. Pflegeformen über Servicewohnen mit ambulanter Pflege bis zur Tagespflege Salemstube für 12 Pflegegäste täglich. Mit ansprechenden Gesellschaftsräumen, einem kleinen Internetcafé, modernen Vitalräumen zur Unterstützung möglichst lang anhaltender Beweglichkeit und einer gut sortierten Bibliothek orientiert sich das Altenzentrum am Bedarf heutiger Senioren. Weitere Informationen gibt es unter www.kaiserswerther-diakonie.de/haus-salem

Presse-Rückfragen bitte an:
Katharina Bauch
stellv. Pressesprecherin Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3705
bauch(at)kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.fliedner-kulturstiftung.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlungvon Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 95 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.