12. Juli 2017

Fahrzeug für mobiles Jugendzentrum eingeweiht

Bildzeile (Fotos: Rendel Freude): OFFROAD_ quer.jpg: Die Kaiserswerther Diakonie hat gemeinsam mit Vertretern des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf das neue Fahrzeug des mobilen Jugendzentrums OFFROAD vorgestellt (v. l. Pfarrer Klaus Riesenbeck, Vorstandssprecher Kaiserswerther Diakonie, Christian Bergmann, Leiter OFFROAD, Stephan Glaremin, Abteilungsleiter Jugendförderung Düsseldorf, Karl-Herrmann Otto, ev. Jugendreferat Düsseldorf).

OFFROAD_hoch.jpg: Das mobile Jugendzentrum OFFROAD ist eine niederschwellige Anlaufstelle mit Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Angermund, Hubbelrath, Lohausen und Rath.

OFFROAD seit sieben Jahren erfolgreich unterwegs

Düsseldorf, 12. Juli 2017. Kinder und Jugendliche zu erreichen, die keinen Zugang zu Freizeitangeboten haben, das ist das Ziel von „OFFROAD“. Das mobile Jugendzentrum der Kaiserswerther Diakonie ist seit 2009 in Kooperation mit dem Jugendamt der Stadt Düsseldorf unterwegs und bietet an verschiedenen Standorten pädagogisch begleitete Aktionen für 8- bis 17-Jährige an. Das Besondere: OFFROAD fährt die Orte direkt an, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten und ihre Freizeit verbringen. Der ehemalige Linienbus „Of(f)Road“, der bis Sommer 2016 in Düsseldorf unterwegs war, hat seinen Dienst getan. Nach sieben Jahren wurde er jetzt durch ein neues Fahrzeug ersetzt.

Am Mittwoch, den 12. Juli 2017 hat die Kaiserswerther Diakonie gemeinsam mit Vertretern des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf das neue Fahrzeug Kooperationspartnern und Spendern vorgestellt. Die Idee hinter OFFROAD erläuterte Vorstandssprecher Pfarrer Klaus Riesenbeck: „Viele Kinder und Jugendliche finden in ihren Stadtteilen keine oder nur wenige Freizeitangeboteoder wachsen in schwierigen Lebensumständen auf. Hier sind wir mit OFFROAD unterwegs, um sie von der Straße zu holen und ihnen sinnvolle Beschäftigungen zu ermöglichen.“

Auch Stephan Glaremin, Abteilungsleiter Jugendförderung des Jugendamtes der Stadt Düsseldorf, ist von OFFROAD überzeugt: „Das Konzept der mobilen Jugendarbeit ist für uns sehr wichtig. Damit ergänzen wir das Angebot der Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wir erreichen junge Menschen in ihrer Lebenswelt, erschließen neue Zielgruppen und begleiten sie beim Aufwachsen."

Das neue Fahrzeug zieht alle Blicke auf sich. Der Anhänger wurde von dem Künstler Timofej Kratz der Firma Farbkombo aus Köln mit einem modernen Graffiti gestaltet. Dieses zeigt neben Freizeitaktionen, Kinder und Jugendliche sowie unter anderem die Mutterhauskirche der Kaiserswerther Diakonie und den Rheinturm. Zur Ausstattung von OFFROAD gehören verschiedene Indoor- und Outdoor-Spiele wie Basketball oder Hockey. Neben kreativem Gestalten und medienbezogenen Angeboten finden Kinder und Jugendliche bei den Betreuern auch ein offenes Ohr. Christian Bergmann, Erzieher und Leiter der mobilen Jugendeinrichtung, betreut das Projekt mit pädagogisch erfahrenen Mitarbeitenden und Studierenden.

Das mobile Jugendzentrum der Kaiserswerther Diakonie ist in verschiedenen Düsseldorfer Stadtteilen im Einsatz. Es macht montags an der Flüchtlingsunterkunft in Hubbelrath, dienstags an der Flüchtlingsunterkunft in Lohausen, mittwochs am Spielplatz Angermund/ Hoppengarten, donnerstags in Rath in der Siedlung Schwietzkestraße / Junges Schauspielhaus und freitags am Spielplatz Angermund jeweils von 15 bis 19 Uhr Station.

Das mobile Jugendzentrum OFFROAD ist mit Unterstützung der drei Spender Lions Club Düsseldorf-Hofgarten, Ilselore- Luckow-Stiftung und COFRA Foundation/COFRA Düsseldorf GmbH über die Förderstiftung der Kaiserswerther Diakonie finanziert worden. Auch das Jugendamt der Stadt Düsseldorf sowie die Bezirksvertretung für den Stadtbezirk 5 haben die Anschaffung des neuen Fahrzeugs ermöglicht.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter www.kaiserswerther-diakonie.de/offroad oder bei Christian Bergmann unter der Telefonnummer 0173.201 0582.

Presse-Rückfragen bitte an:
Melanie Bodeck
Pressesprecherin,
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Kaiserswerther Diakonie
Fon 0211.409 3718
Mobil 0173.517 5880
bodeck(at)kaiserswerther-diakonie.de
www.kaiserswerther-diakonie.de
www.florence-nightingale-krankenhaus.de
www.berufskolleg-kaiserswerth.de

Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre
1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fortund Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 95 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.