29. Mai 2017

Ärzte warnen vor Folgen des Rauchens

Prof Krüger und PD Dr. Ludwig vom Lungenkrebszentrum.jpg (Foto: Frank Elschner): Prof. Dr. med. Stefan Krüger und PD Dr. med. Corinna Ludwig leiten das Lungenkrebszentrum Düsseldorf-Kaiserswerth am Florence-Nightingale-Krankenhaus.

Raucherentwöhnung_mit_Dr._med._Reiner Wittke.jpg (Foto: Rendel Freude): Dr. med. Reiner Wittke, Oberarzt am Lungenkrebszentrum Düsseldorf-Kaiserswerth, hilft Patienten dabei, das Rauchen aufzugeben.

Weltnichtrauchertag: Lungenkrebszentrum hilft bei der Entwöhnung

Düsseldorf, 30. Mai 2017. Anlässlich des Weltnichtrauchertages am Mittwoch, den 31. Mai machen die beiden Leiter des Lungenkrebszentrums Düsseldorf-Kaiserswerth auf die Folgen des Rauchens aufmerksam. PD Dr. med. Corinna Ludwig und Prof. Dr. med. Stefan Krüger: „Rauchen ist eine der größten Gefahren, an Lungenkrebs zu erkranken.“ Die beiden Lungenkrebsexperten weiter: „90 Prozent aller Lungenkrebspatienten sind oder waren Raucher. Rauchen schädigt die Zellen der Lungen, und zwar irreversibel.“

Um den Patienten zu helfen, vom Rauchen loszukommen, bietet das Lungenkrebszentrum einmal in der Woche am Montag von 15 bis 16 Uhr im Raum EP 16 im Erdgeschoss des Florence-Nightingale-Krankenhauses eine Informationsveranstaltung an. Dabei geht es darum, die Raucher für ihre Sucht zu sensibilisieren. Die Klinik möchte mit der Veranstaltung zum Aufhören motivieren, ohne dabei abzuschrecken. „Das Wichtigste ist der eigene Wille, mit dem Rauchen aufzuhören“, weiß Dr. med. Reiner Wittke, der die Infoveranstaltungen hält. „Nur, wenn ein Patient wirklich aufhören möchte, schafft er es auch.“

Lungenkrebs, auch Lungenkarzinom oder Bronchialkarzinom genannt, gehört in Deutschland mit etwa 52.000 Neuerkrankungen pro Jahr zu den häufigsten Krebserkrankungen. Er ist der dritthäufigste Tumor der Frau und der zweithäufigste Tumor des Mannes.

Das Lungenkrebszentrum Düsseldorf-Kaiserswerth am Florence-Nightingale-Krankenhaus der Kaiserswerther Diakonie ist das erste Lungenkrebszentrum im Raum Düsseldorf, das Ende April das Audit zur Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) erfolgreich absolviert hat. Um Patientinnen und Patienten in jeder Phase der Erkrankung bestmöglich medizinisch zu versorgen, arbeiten die Experten der Fachkliniken Pneumologie, Onkologie und Thoraxchirurgie fachübergreifend zusammen.

Bei der Diagnostik und Behandlung kommen die modernste Generation an Medizintechnik sowie neueste operative und medikamentöse Therapieverfahren zum Einsatz.

Weitere Informationen unter:
www.lungenkrebszentrum-duesseldorf-kaiserswerth.de

Presse-Rückfragen bitte an:
Melanie Bodeck
Pressesprecherin, Leiterin Unternehmenskommunikation
Kaiserswerther Diakonie
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Die Kaiserswerther Diakonie ist seit der Gründung durch Pfarrer Theodor Fliedner und seine Frau Friederike im Jahre 1836 im Sozial-, Gesundheits- und Bildungswesen tätig und zählt zu den großen diakonischen Unternehmen in Deutschland. Die rund 2.400 Beschäftigten bieten in der Region vielfältige Angebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen an. Das Florence-Nightingale-Krankenhaus mit zwölf Fachkliniken, mehreren zertifizierten Zentren zur Behandlung von Patienten vor allem im Bereich der Familien- und Tumormedizin gehört ebenso dazu wie Altenhilfe- und Pflegeeinrichtungen, Angebote der Jugend- und Behindertenhilfe, verschiedene berufsbildende Schulen mit rund 1.900 Ausbildungsplätzen, die Fliedner Fachhochschule sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut Kaiserswerther Seminare. Auch die Kaiserswerther Buchhandlung, die Fliedner-Kulturstiftung mit Bibliothek, Archiv und dem ersten Pflegemuseum in Deutschland, die Hotel MutterHaus Düsseldorf GmbH sowie die Kaiserswerther Schwesternschaft mit 95 Mitgliedern zeigen die große Vielfalt.