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21.06.2017

TV-Tipp: ZDF-Dreh zum Thema generalistische Pflegeausbildung

Düsseldorf, 21.06.2017. Wie soll die Pflegeausbildung in Zukunft aussehen? Und was sind die Vorteile und die Nachteile der generalistischen Pflegeausbildung, an der die Politik rund zehn Jahre lang gearbeitet hat?

Die Pflegereform ist am Donnerstag, den 22. Juni ab 13 Uhr Thema im ZDF-Mittagsmagazin bzw. ab 9.05 Uhr bei „Volle Kanne“: Das ZDF hat sich dem Thema angenommen und lässt die Beteiligten in einem Beitrag zu Wort kommen. Redakteurin Gabi Haneld hat verschiedene Betroffene bei ihrer Arbeit besucht und sie nach ihrer Meinung gefragt. Bei der Kaiserswerther Diakonie, einem der größten deutschen Anbieter für Aus- und Weiterbildungen in Sozial- und Gesundheitswesen, war sie in einer Klasse der Altenpflege zu Gast. Hier hat sie die künftigen Altenpflegerinnen und Altenpfleger nach ihrer Meinung zur künftigen Struktur der Ausbildung gefragt.

In der Kaiserswerther Diakonie werden seit 181 Jahren junge Menschen in Berufen des Sozial- und Gesundheitswesens ausgebildet. Jährlich sind das 2.000 Auszubildende sowie 3.000 Fach- und Führungskräfte, die sich bei den Kaiserswerther Seminaren weiterqualifizieren.

Monika Schult, Leiterin des Bereichs Bildung und Erziehung der Kaiserswerther Diakonie, kommt als Ausbildungsexpertin zu Wort. Sie hat selbst vor Jahrzehnten die Ausbildung zur Pflegefachkraft gemacht und war viele Jahre als Krankenschwester tätig. Sie ist der Überzeugung, dass die Pflegeausbildung lange Zeit als Einbahnstraße gesehen wurde. „Durch die Reform entwickelt sich der Beruf von der Einbahnstraße zu einer mehrspurigen Autobahn. Viele Karrierewege und Arbeitsfelder stehen den Pflegekräften zukünftig offen“, betont Schult. Sie meint, der Pflegeberuf müsse attraktiver werden, damit genügend Menschen für diesen Beruf gewonnen werden.

www.kaiserswerther-diakonie.de/gesundheitsfachberufe