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27.10.2017

Ausstellung „Späte Ernte” zeigt, wie Patienten ihre Krankheit verarbeiten

Diplom-Designerin und Kunsttherapeutin Ute Zaruba-Simmonds setzt seit 2014 die Kunsttherapie auf der Palliativstation des Florence-Nightingale-Krankenhauses ein. (Foto: Frank Elschner)

Düsseldorf, 27. Oktober 2017. Wenn Worte fehlen, sprechen Bilder. Das trifft auf die Gemälde, die von Dienstag, den 7. bis Sonntag, den 19. November im Hotel MutterHaus präsentiert werden auf ganz besondere Art und Weise zu. Die Ausstellung „Späte Ernte – Bilder aus der Palliativstation" zeigt Fotografien von Kunstwerken, die schwer kranke Patienten im Rahmen der Kunsttherapie auf der Palliativstation des Florence-Nightingale-Krankenhauses angefertigt haben.

Patienten, die palliativ betreut werden, befinden sich in einer Ausnahmensituation. Erfahren sie von ihrer lebensbedrohlichen Krankheit, bestimmen Ängste, Unsicherheiten und Ohnmacht ihr weiteres Leben. Der Einsatz der Kunsttherapie ermöglicht den Patienten die nötige Auseinandersetzung mit der Krankheit. Die kreative Arbeit dient sowohl der Kommunikation als auch der Förderung positiver Gefühle und unterstützt bei der Verarbeitung der Krankheit. Die ausgestellten Fotos sind Dokumentationen dieses Verarbeitungs- und Kreativitätsprozesses. Konzipiert hat die Ausstellung die Kunsttherapeutin der Palliativstation des Florence-Nightingale-Krankenhauses, Ute Zaruba-Simmonds.

Die Ausstellung ist im Hotel MutterHaus an der Geschwister-Aufricht-Straße 1 in Düsseldorf täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenfrei.