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15.09.2017

„Auftanken! Diakonische Orte als Kraftquelle“

Im Gartenhaus seines Pfarrhauses eröffnete Theodor Fliedner mit seiner Frau das Mädchenasyl am 17. September 1833.

Düsseldorf, 15. September 2017. Orte zum Auftanken – in unserer schnelllebigen und mobilen Gesellschaft sind sie wichtig. Nicht nur als physischer Ort, sondern auch als Lebens- und Sinnzusammenhang. Einen solchen Ort finden viele Menschen in diakonischen Einrichtungen. Diakonische Orte schenken Trost, Hilfe und Besinnung. In der Radiosendung „Am Sonntagmorgen“ widmet sich Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx, ehemaliger theologischer Vorstand der Kaiserswerther Diakonie, am kommenden Sonntag, den 17. September von 8.35 bis 8.50 Uhr besonderen Orten.

Cornelia Coenen-Marx interessiert der spirituelle Aspekt dieser Orte – wie sie sich verändern können und wie man sie finden kann. Ihre Faszination entdeckte sie in Kaiserswerth, wo sie von 1998 bis 2004 als theologischer Vorstand der Kaiserswerther Diakonie tätig war. Mit dem alten Gartenhäuschen fing alles an, wo Theodor und Friederike Fliedner 1832 zwei strafentlassene junge Frauen aufnahmen. Das war die Wurzel der Diakonissenanstalt, die sich bald schon weltweit ausbreitete.

Die Kaiserswerther Diakonie ist nur einer von vielen Orten, der zum Auftanken einlädt. Pfarrerin Cornelia Coenen-Marx hat unterschiedliche Erlebnisse und Momente von Menschen an Orten wie diesen zusammengetragen. In der Sendung nimmt sie die Hörer auf eine Reise zu verschiedenen diakonischen Orten und ihren Geschichten mit – von der Kapelle bis hin zur Bahnhofsmission.

Ausgestrahlt wird die Sendung diesen Sonntag von 8.35 bis 8.50 Uhr im Deutschlandfunk, empfangbar über die Frequenz 102,8 und steht online zum Nachhören zur Verfügung unter: rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/am-sonntagmorgen/auftanken-9053.