Ehemalige Heimkinder

Auf diesen Seiten haben wir Informationen für ehemalige Heimkinder zusammengestellt. Betroffene, die Erlebnisse aufarbeiten möchten, finden bei unserer Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder qualifizierte Ansprechpartner und Hilfe.

Die Kaiserswerther Diakonie hat bereits vor vielen Jahren mit der Aufarbeitung der Heimkinder-Thematik begonnen. Seit 2006 gab es vereinzelte Anfragen. Um diese zu beantworten und Gespräche anzubieten, ist im heutigen Unternehmensbereich „Soziale Dienste“ eine extra Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder eingerichtet worden. Wolfgang Morgenstern und Simone Schulte-Zier sind die Ansprechpartner.
Auch die historische Aufarbeitung der Thematik hat die Kaiserswerther Diakonie mit der Fliedner-Kulturstiftung durch Dr. Norbert Friedrich und sein Team aktiv unterstützt und aus dem Archiv Unterlagen zur Verfügung gestellt.

Obwohl die Kaiserswerther Diakonie im Vergleich zu anderen Trägern wenige Anfragen ehemaliger Heimkinder erhalten hatte und ein vergleichsweise kleiner Träger der Erziehungshilfe war und ist, veranstaltete der Vorstand am 17. Februar 2012 einen Studientag „Ehemalige Heimkinder“. Dazu waren die ehemaligen Heimkinder eingeladen worden.

Fonds Heimerziehung in der BRD in den Jahren 1949 bis 1975

Bis zum 31. Dezember 2014 konnten Betroffene, die von 1949 bis 1975 in Heimeinrichtungen gelebt haben, Ansprüche bei der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle des "Fonds Heimerziehung"  anmelden. Weitere Informationen sind unter http://www.fonds-heimerziehung.de/ zu finden.

Heimerziehung in der Kaiserswerther Diakonissenanstalt

In der Heim- und Fürsorgeerziehung der Kriegs- und Nachkriegszeit gab es zwischen jungen Menschen und Mitarbeitenden der Kaiserswerther Diakonie manches Mal leidvolle Begegnungen.
Mitarbeitende der damaligen Kaiserswerther Diakonissenanstalt haben bei Kindern und Jugendlichen nicht nur positive Spuren, sondern auch tiefe seelische Verletzungen hinterlassen. Erst seit die Betroffenen den Mut haben, über ihre Erlebnisse zu sprechen, erfahren wir, welche Erlebnisse und Traumata sie erdulden mussten, die bei vielen bis heute nachwirken.