Medizinisches Leistungsspektrum
Wo Menschen an äußeren Fehlbildungen leiden, hat die Entwicklung der Plastischen Chirurgie in den letzten Jahren vielfach für Abhilfe gesorgt. Verfeinerte Operationstechniken haben immer neue Möglichkeiten geschaffen. Das gilt für angeborene Fehlbildungen etwa an Nase oder Ohr ebenso wie für Unfallfolgen mit ausgedehnten Hautverletzungen oder Narben. Körperformende Eingriffe werden beispielsweise dann notwendig, wenn die weibliche Brust nach einer Amputation wegen Krebs wieder aufgebaut werden muss. In den Bereich der ästhetischen Chirurgie fallen Korrekturen von Altersveränderungen wie erschlaffte Augenlider oder Gesichtshaut.
In der Klinik für Plastische Chirurgie mit ihren 40 Betten werden jährlich ca. 1200 sogenannte große plastisch-chirurgische Operationen durchgeführt, dazu mehr als 600 ambulante Eingriffe sowie über 800 Notfallversorgungen. Die Operationsindikationen umfassen das Spektrum der rekonstruktiven Chirurgie. Zu diesen gehören die Behandlung von angeborene Fehlbildungen, Fehlentwicklungen, Tumoren der Körperoberfläche einschließlich des Mammakarzinoms und Tumorbehandlungsfolgen, Unfallfolgen insbesondere in Form deformierender Narben und die gesamte ästhetische Chirurgie. Der Schwerpunkt der Klinik liegt auf dem Gebiet der Mammachirurgie (Brustchirurgie) einschließlich aller Fehlbildungen, Deformierungen und des Mammakarzinoms, welches von der Diagnosestellung bis zur Rekonstruktion nach Mammaamputation behandelt wird. Die Brustverkleinerung (Mammareduktion) ist einer der Standardeingriffe der Abteilung.