Kaiserswerther Diakonie
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Florence-Nightingale-Krankenhaus

Klinik für Plastische Chirurgie: Ästhetische Chirurgie

Oberschenkelstraffung

Problem:

Nach Gewichtsabnahme, Schwangerschaft und durch den normalen Alterungsprozess verliert die Haut ihre Spannung. Als Folge kann es zu einem hängenden Hautüberschuss an den Innenseiten der Oberschenkel kommen. Auch Fettgewebseinlagerungen können diesen störenden Befund verursachen. Ein Verbesserung durch Sport und Diäten hat nur manchmal Erfolg.

Indikation:

Häufig ist das überschüssige Haut- und Unterhautgewebe zu ausgeprägt, so dass nur durch eine Operation ein Verbesserung erreicht werden kann. In milden Fällen kann das überschüssige Fettgewebe durch eine Fettabsaugung (Liposuction) zum gewünschten Ergebnis führen. Ist der Hautüberschuss zu stark, so wird eine Straffung notwendig. Dabei wird die überschüssiger Haut und das Fettgewebe entfernt. Die Operation kann mit einer Fettabsaugung der angrenzenden Oberschenkelanteile kombiniert werden.

Manchmal kann der Eingriff, Abhängig vom Grad der eingetretenen Erschlaffung bzw. vom Ausmaß des überschüssigen Oberschenkelgewebes, in örtlicher Betäubung und ambulant durchgeführt werden. Häufig muss aber zu einer Narkose geraten werden.

Technik:

Der Haut- und Fettüberschuss wir vor der Operation im Stehen markiert. Die Operation erfolgt in Vollnarkose oder Dämmerschlaf in halbsitzender Lagerung. Über einen Schnitt in den Schrittfalten lässt sich dann das erschlaffte Gewebe entfernen. Die entstehende Narbe liegt am Übergang von der Oberschenkelinnenseite zum Beckenboden. Sie ist insgesamt unauffällig und wird meist von Slip oder Bikini überdeckt.

Ist die Oberschenkelhaut bis zu den Knien durchgesunken, kann es gelegentlich notwendig werden, diesen Bereich durch eine zusätzliche Narbe an der Oberschenkelinnenseite mit zu Straffen.

Nach dem Eingriff:

Nach dieser Operation sollte der Patient mindestens ein bis zwei Tage in der Klinik bleiben. Die Haut der Oberschenkel kann spannen. Die frühe Mobilisation durch Schritte sollten unbedingt unternommen werden, vor langen Gehstrecken wird allerdings abgeraten. In den nächsten Tagen wird daher eine Schonung dringend empfohlen. Eine Antithrombose-behandlung sollte ebenfalls durchgeführt werden.

Nach der Operation muss für ca. 4 - 6 Wochen ein Kompressionsmieder getragen werden. Körperlich Schonung von 1 - 2 Wochen sowie der Verzicht auf sportliche Aktivitäten für 4 - 6 Wochen sind erforderlich.

Es werden selbstauflösende Fäden verwendet, so dass die sonst übliche Entfernung entfällt.

Erfolgsaussichten:

Die Erfolgsaussichten einer Oberschenkelstraffung sind gut. Das überschüssige Gewebe wurde entfernt und die restliche Haut hierdurch gestrafft so dass der Oberschenkel schlanker und straffer erscheinen wird. Da die Narben in den Leisten versteckt sind, ist schon nach kurzer Zeit der Eingriff nicht mehr zu erkennen. Das manchmal zu beobachtenden Taubheitsgefühle an den Innenseiten verschwinden in der Regel nach vier bis acht Wochen. Nach sechs Wochen kann mit sportlicher Betätigung wieder begonnen werden.

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