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Anästhesie und operative Intensivmedizin |
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Lipofilling / Eigenfetttransplantation Indikation: Eigenfetttransplantationen oder -Unterspritzungen können bei tiefen Falten oder Schwund des Unterhautfettgewebes sowie bei Unregelmäßigkeiten durch Narben eingesetzt werden. Ebenso können sehr schmale Lippen oder eingesunkene Wangen mit Eigenfettunterspritzungen behandelt werden. Technik: Das Prinzip entwickelte der Plastische Chirurg Sydney Coleman im Jahre 1986. So wird an einer unauffälligen Stelle des eigenen Körpers, wie zum Beispiel um den Bauchnabel herum, in lokaler Betäubung schonend Fettgewebe über eine Kanüle entnommen, steril aufgearbeitet und an der gewünschten Stelle wiederum über eine spezielle Kanüle eingebracht. Die Replantation, also das Wiedereinbringen der Fettzellen kann prinzipiell überall im Unterhautgewebe erfolgen. Hierbei handelt es sich um eine sehr gewebeschonende Methode. Es besteht kaum die Gefahr Nerven oder größere Blutgefäße zu verletzen. Die Entnahme und die Unterspritzung erfolgt über winzige Einschnitte zum Beispiel in vorgegebenen Falten oder Narben der Haut. Vor- und Nachteile: Im Gegensatz zu vielen Fremdmaterialien ist Eigenfett leicht verfügbar und langlebig. Falten, kleinere Unregelmäßigkeiten des Unterhautfettgewebes, Lippenaugmentationen, Narbenunterfütterungen oder Narbenkorrekturen werden damit gerne behandelt. Im Gegensatz zur Unterspritzung mit Hyaloronsäure oder Kollagen soll der Effekt dauerhaft sein, wobei ein vollständiges Einwachsen der eingebrachten Fettzellen nicht garantiert werden kann. Gegen eigenes Fett gibt es keine allergischen oder unerwünschten Reaktionen des Körpers. Da allerdings ein Teil des eingebrachten Fettgewebes abgebaut wird, wird zunächst etwas mehr als für das Endergebnis gewünscht transplantiert. Nach vier bis sechs Monaten kann bereits abgesaugtes, tiefgefrorenes Fett erneut transplantiert werden. In der Regel sind zwei bis drei Sitzungen für ein länger anhaltendes, endgültiges Ergebnis erforderlich. Komplikationen: In den Händen eines geschulten Ästhetisch Plastischen Chirurgen ist diese Methode sehr sicher. In Einzelfällen kann es zu Infektionen oder erneuten Unregelmäßigkeiten im therapierten Areal kommen. Nicht selten sind mehrere Sitzungen für das endgültig zufriedenstellende Ergebnis erforderlich. |
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