Kaiserswerther Diakonie
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Florence-Nightingale-Krankenhaus

Klinik für Plastische Chirurgie: Ästhetische Chirurgie

Faltenbehandlung

Wann und in welcher Ausprägung die Haut im Gesicht erschlafft und faltig wird, ist unterschiedlich. Schwerkraft, Sonnenbestrahlung und Mimik (Lachen, Stirn runzeln usw.) hinterlassen im Verlauf des Älter werdens ihre Spuren.

Gleichzeitig verliert die Haut ihre jugendliche Elastizität und Regenerationskraft. Die Wirkung der kosmetischen Behandlungen verringert sich. In der dünneren, schlafferen Haut entstehen Krähenfüße, Lachfalten, Runzeln an den Wangen und der Stirn. Veranlagung und Lebensweise spielen bei der Entstehung des individuellen Faltenbildes eine große Rolle. Ebenso treten bei Personen mit ausgeprägter Mimik früher entsprechende Falten wie beispielsweise quere Stirnfalten bei häufigem Stirnrunzeln auf.

Durch die zusätzlich auftretende Ausdünnung des Unterhautfettgewebes und die bei zunehmendem Alter auch häufig schwindenden Kieferknochen fallen die

Was kann von der Injektionstherapie erwartet werden?

Wenn die Haut erschlafft und sich Falten im Gesicht gebildet haben, steht besonders bei an sich aktiven und energischen Menschen die Wirkung des Gesichts im Widerspruch zu ihrem Selbstgefühl. Eine Injektionstherapie kann für eine gewisse Zeit ein frischeres, jugendlicheres Hautbild wiederherstellen. Durch Injektion unter die Haut werden eingefallene Gesichtsbereiche und Falten gehoben. Die Injektionstherapie dient in erster Linie zur Verbesserung der Textur, der fühl- und sichtbaren Beschaffenheit der Haut. Falten und Runzeln sowie bestimmte Narben können behandelt werden. Zusätzlich besteht u.a. mit der Methode der Eigenfettunterspritzung die Möglichkeit, schmalen Lippen oder Wangen durch die Absaugung körpereigenen Fettgewebes an anderer Stelle und Injektion an gewünschtem Ort zu einer pralleren, schöneren Form zu verhelfen.

Je nach verwendetem Injektionsmaterial hält das Ergebnis der Behandlung bei einigen Personen nur einige Wochen, bei anderen einige Monate an, da sowohl Kollagen- als auch Eigenfettinjektionen vom Körper verstoffwechselt werden. Die Gründe für die unterschiedliche Dauer liegen in individuellen Charakteristika wie Alter, Hautqualität, Veranlagung und Lebensweise.

Dermabrasio und Peelings

Grenzen der genannten Injektionsmethoden liegen beispielsweise beim Befund der zahlreichen oberflächlichen Knitterfältchen um den Mund herum. Hier kann eher eine Methode zur Verbesserung der Oberfläche wie die Dermabrasion oder - noch intensiver - die Behandlung chemischen Peelings eingesetzt werden. Solche Techniken erreichen durch die Entfernung der äußeren Hautschichten ein glatteres Bild der Hautoberfläche. Auch bei fortgeschrittener Faltentiefe und Erschlaffung der Haut im Gesicht kann die Wirkung der Injektionsbehandlung allein nicht ausreichend sein, so dass etwa die Kombination mit einer Gesichtsstraffung anzuraten wäre. Die Entscheidung über die optimale Therapiemethode der individuellen Problematik ist dem eingehenden ärztlichen Beratungsgespräch vorbehalten. Ihr Facharzt für Plastische Chirurgie, der durch seine Ausbildung sämtliche Techniken zur Faltenbehandlung beherrscht, kann Ihnen am besten helfen das für Sie am meisten geeignete Vorgehen zu wählen.

Es ist wichtig für den Erfolg Ihrer Behandlung, dass Sie sich möglichst nüchtern betrachten und genau über die einzelnen Veränderungen klar werden, die Sie stören. Die Unterspritzungstherapie kann gezielt Falten beheben oder zumindest verringern, Narben korrigieren oder z.B. schmale Lippen auffüllen - je nach Art des Mittels mehr oder weniger bleibend. Es ist von Vorteil, wenn Sie anhand einer aktuellen Fotografie zeigen können, was Sie gern verändern lassen möchten. Die persönlichen Gründe für die Wahl einer Ästhetisch-Plastischen Therapie sind vielfältig. In einigen Berufen ist das Aussehen wichtiger als in anderen. In jedem Fall jedoch sollte das eigene Wohlbefinden im Vordergrund stehen. Eine Verbesserung der äußeren Erscheinung kann sich durchaus positiv auf das Berufs- und Privatleben auswirken. Diese Effekte dürfen dabei weder überbewertet noch unterschätzt werden. Sprechen Sie offen mit Ihrem Plastischen Chirurgen über Ihre Erwartungen, Wünsche und Vorstellungen bezüglich der möglichen Veränderungen durch die Injektionsttherapie.

Wie läuft die Injektionstherapie ab?

Die Dauer der Injektionstherapie ist von der Art und dem Umfang der geplanten Behandlung abhängig. Bei der Verwendung von körpereigenem Fettgewebe kommt die Zeit für die Entnahme des Gewebes hinzu. Die Kollageninjektion setzt einen unauffälligen Allergietest voraus. Wenn die gegebenenfalls angewandte örtliche Betäubung begonnen hat zu wirken, werden nach Desinfektion der Haut die Injektionen mit einer feinen Nadel an verschiedenen Punkten entlang der zu behandelnden Falten gesetzt. Da das Wasser aus der Kollagenlösung in wenigen Tagen vom Körper absorbiert wird, wird Ihr Arzt eine leichte Überfüllung des Therapiebereichs anstreben. Im Wesentlichen verläuft die Behandlung mit allen Fremdmaterialien (Hyaluronsäure, Restylane, perlane etc.) ähnlich.

Hyaluronsäure (Restylane)

Hyaluronsäure ist ein langsam abbaubarer Stoff, der sehr Wasser-bindend ist und fehlendes Volumen in den Gesichtsfalten auffüllen kann. Auch Hyaluronsäure baut sich ab und die Behandlung muss in 6 bis 9 Monaten wiederholt werden.

Der entscheidende Nachteil von den permanenten Füllstoffen ist die Tatsache, dass diese eingebrachten Substanzen häufig zu Nebenwirkungen und Komplikationen führen. So sind hier Granulom-Bildungen (Knötchen unter der Haut) sehr häufig, so dass wir Ihnen von permanenten Materialien grundsätzlich abraten.

Botox

Botulinustoxin wird nach den Vorbereitungen wie bei allen anderen Substanzen an bestimmten Stellen in die Muskulatur, die die Falte auslöst, in minimalen Dosierungen eingespritzt - Schwellungen und Blutergüsse sind dabei äußerst selten. Dabei ist die Wirkung häufig schon nach 3 bis 4 Tagen zu sehen. Botox ist ein nicht dauerhaftes Nervengift, welches die Muskels lähmt und so kleinere Fältchen glättet. Die Wirkung hält 4 bis 6 Monate an und kann dann wiederholt werden. Risiken wie Allergien und Unverträglichkeit treten nur in den seltesten Fällen auf.

Eigenfett

Die Fettinjektion beginnt nach Desinfektion der Entnahme- und Empfangsstellen und örtlicher Betäubung mit der Entnahme des Fettgewebes mittels einer Hohlnadel oder Kanüle unter Sog. Das Fettgewebe wird dann für die Injektion vorbereitet und mit einer feineren Nadel in die Empfangsstellen eingebracht. Wie bei der Kollageninjektion ist auch beim Fett eine gering gradige „Überfüllung“ notwendig, da ein Teil des injizierten Fettgewebes relativ bald absorbiert wird. Bei der Behandlung von eingefallenen Wangen z.B. kann durch die leichte Überfüllung zunächst der Eindruck einer Schwellung entstehen, der aber in kurzer Zeit abklingen wird.

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Stirnfalten
Stirnfalten
Krähenfüße
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Lachfalten
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