Facelift
Die typischen Probleme
Im Laufe des Lebens verändert sich das Gesicht durch die Alterung der Haut, die Erschlaffung der Muskulatur und der Bindegewebe, evtl. auftretende Fettpolster und die Faltenbildung.
Als Ursachen für die Hautalterung sind neben genetischen Faktoren vor allem der Einfluss der Sonne und die allgemeine Lebensführung anzuführen. Die Erschlaffung der Muskulatur im Gesicht und am Hals ist ebenso wie das Absacken des Fettgewebes verantwortlich für einen müde wirkenden Gesichtsausdruck. Die Bildung tiefer Furchen um Nase und Mund, Zornesfalten auf der Stirn sowie Falten im Wangen- und Augenbereich können zu diesem ungünstigen, unerwünschten Eindruck beitragen.
Besonders wenn man sich deutlich jünger und aktiver fühlt als dies im Gesicht zum Ausdruck kommt, können psychische Probleme entstehen. Der Blick in das eigene Gesicht wird vermieden, durch die unbewusste Ablehnung des eigenen Aussehens kann das Selbstwertgefühl herabgesetzt sein und in der Folge das Berufs- und Privatleben negativ beeinflusst werden.
... und ihre Lösung
Eine Gesichtsstraffung vermag das Altern an sich nicht aufzuhalten. Durch ein Facelifting kann jedoch überschüssiges Gewebe entfernt, die Gesichtsweichteile gestrafft bzw. an ihre ursprüngliche Position zurückverlegt und die verbleibende Haut neu elastisch gespannt werden. Damit kann im Allgemeinen das Gesicht um einige Jahre verjüngt werden, es entsteht ein frischerer Gesamteindruck.
Die Gesichtsstraffung kann allein oder in Verbindung mit einer Lidstraffung, Halsstraffung, Stirnstraffung (evtl. endoskopisch) Liposuction im Gesichts- und Halsbereich, Lipofilling, Faltenunterspritzung, (Laser-)Dermabrasion im Mund- und Lidbereich, oder auch mit einer Nasenoperation (s. entsprechende Patientenbroschüren) vorgenommen werden. Die individuelle Anpassung an Ihre Wünsche und Erfordernisse liegt in den Händen Ihres behandelnden Plastischen Chirurgen in unserer Klinik.
Operation:
Die Operation findet in der Regel im Dämmerschlaf und örtlicher Betäubung statt. Dabei müssen keine Haare rasiert werden. Überschüssige Haut kann dann im Bereich von Hals, Wange und Stirn entfernt werden. Die Narben werden so geschickt hinter dem Ohr und im Haaransatz versteckt, dass sie schon wenige Tage kaum sichtbar sind.
Nach der Operation:
Zur Nachbehandlung empfehlen wir speziell Hautstraffende und pflegende Cremes. Am Tag direkt nach dem Eingriff sollte eine Ruhephase eingehalten werden. Schon am nächsten Tag werden Sie aber wieder entsprechend mobil sein. Wir empfehlen eine Übergangsphase von circa 1 bis 2 Wochen nach dem Eingriff einzuhalten. Das Nahtmaterial kann zu diesem Zeitpunkt entfernt werden.
Welche Risiken hat ein Facelift?
Wenn Sie Ihre Gesichtsstraffung von einem qualifizierten Plastischen Chirurgen durchführen lassen, sind Komplikationen selten und in der Regel für ein dauerhaft guter Ergebnis unbedeutend. Wie bei jeder Operation können Blutergüsse und Schwellungen auftreten, die meist von selbst abheilen. Die sehr seltene Nachblutung mit erheblicher Schwellung und Schmerzen muss operativ behoben werden. Infektionen des Wundgebiets sind sehr selten, und können durch geeignete Antibiotikatherapie und Pflege in der Regel rasch zur Abheilung gebracht werden.
Ebenso selten sind Wundheilungsstörungen, wobei meist Faktoren eine Rolle spielen, die im Gespräch vor der Operation ausführlich behandelt werden, wie beispielsweise die verzögerte Heilung bei Zuckerkranken, Rauchern und Patienten mit Blutgerinnungsstörungen.
Vorübergehend kann eine Taubheit der Haut im Operationsgebiet auftreten, die durch die Durchtrennung feinster Hautnerven bedingt ist. Im Verlauf der Heilung kehrt im Allgemeinen die Sensibilität zurück.
Insgesamt gesehen darf die Gesichtsstraffung als besonders komplikationsarme Operation mit einem hohen Grad an Effizienz und Sicherheit bezeichnet werden.
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