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Klinik für Plastische Chirurgie: Ästhetische Chirurgie |
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Brustverkleinerung (Mammareduktion)
Ist die Brust (Mamma) zu groß, spricht man von einer Makromastie (BH-Cup D und mehr), ist die Brust viel zu groß von einer Gigantomastie (BH-Cup F und mehr). Symptome: Eine zu große Brust kann Beschwerden bereiten. Typischerweise leidet die Patientin unter Rückenschmerzen, Verspannungen im Hals-Nackenbereich. Gelegentlich kommen Kopfschmerzen und Migräneattacken hinzu. Manche Patientinnen nehmen eine Schonhaltung mit Vorfall der Schultern und nach vorne gebeugter Haltung ein. Die verbreiterten Träger des BH´s schneiden in die Schulter ein und hinterlassen deformierende Furchen. Gerade im Sommer kann es zu wiederkehrenden Entzündungen im Bereich der Unterbrustfalte kommen. Die Zusammenfassung des Beschwerdebildes veranlasst die Mediziner, den Begriff des sogenannten "zu-große-Brust-Syndrom" einzuführen. Die Verkleinerung der Brust wird Mammareduktion genannt. Dabei wird überschüssiges Gewebe, Haut, Fett und Brustdrüse, entfernt. Gleichzeitig wird der Brust in eine neue, straffere Form gebracht, möglichst unter Erhalt des Gefühls und der Stillfähigkeit. Bei der Brustverkleinerung (Mammareduktion) wird das überschüssige Brustdrüsen- und Fettwebe entfernt. Das verbleibende Restgewebe wird zu einem neuen Brusthügel geformt und die meist zu tief sitzende Brustwarze mit ihrem Vorhof in Größe und Position der neuen Brust angepaßt.
3. In manchen Fällen kann die Brust, Fettgewebe und Brustdrüse, durch Saugung verkleinert werden. Ist dann noch eine Bruststraffung notwendig, kann dieses durch einen Schnitt, welcher in der Brustwarze versteckt wird, erfolgen. Die sonst üblichen Narben in der Brustunterfalte und am unteren Pol der Brust entstehen nicht.
Es sind nur wenige Tage Aufenthalt nach einer Brustverkleinerung in der Klinik notwendig. Im weiteren Verlauf wird ein Sport-BH zur Formung und Unterstützung der Brust für 6 Wochen getragen. Ein- bis zweimal täglich werden die Narben mit einer fettenden Salbe behandelt. In den ersten Wochen sollte die Patientin zugunsten des Narbenbildes auf Sport und ausladende Bewegungen mit den Armen verzichten. Autofahren ist aber möglich. Die Brustverkleinerung (Mammareduktion) ist das einziges Verfahren, welches die Ursachen der Beschwerden behandelt. 93% bis 98% der operierten Frauen geben eine Besserung oder völliges Verschwinden der vorher bestandenen Beschwerden an. Erfahrungsgemäß wird nach einer Brustverkleinerung ein erhöhtes Körpergewicht binnen weniger Monate normalisiert, und 60% mehr betreiben anschließend gerne Sport. Weil bei der Brustverkleinerung immer auch Drüsengewebe entfernt wird, mindert sich das Krebsrisiko nach den internationalen Erfahrungen (s. Literatur) durchschnittlich um 28%. |
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