|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Unsere Arbeitsbereiche | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
Gynäkologisches Krebszentrum Schwerpunkt
Der eigentliche Schwerpunkt und somit auch die überregionale Bedeutung der Klinik, besteht in der Behandlung besonders ausgedehnter und weit fortgeschrittener Krebserkrankungen, bei denen der Krebs das Ursprungsorgan überschritten hat und bereits auf das Nachbargewebe/Organ übergegangen ist 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr Die Krebsbehandlung spielt in der Gynäkologie eine ganz wesentliche Rolle. Insgesamt erkranken in Deutschland pro Jahr über 30.000 Frauen an Unterleibskrebs. Um Krebs in einem möglichst frühen und damit günstigen Stadium zu erkennen, bleibt die regelmäßige Krebsvorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt in jedem Lebensalter unerlässlich. ![]() Besteht der Verdacht auf eine bösartige Erkrankung, muss dies umgehend abgeklärt werden. Dies erfolgt in aller Regel über die feingewebliche Diagnosesicherung, wie beispielsweise die Abrasio oder die direkte Biopsie. Letztgenannte kann im Rahmen der diagnostischen Abklärung radiologisch oder sonographisch gesteuert durchgeführt werden. Verschiedenste radiologische Verfahren stehen hier zur Verfügung, beispielsweise die Computertomografie (CT) oder die Kernspintomografie (MRT). Zur Beurteilung der lokalen Tumorausbreitung kann auch eine Blasen-und/oder Darmspiegelung erforderlich sein. Mit all diesen Befunden wird schließlich ein individueller Therapieplanung für die Patientinnen erarbeitet. Die operative Therapie steht in den weitaus meisten Fällen der gynäkologischen Krebserkrankungen an erster Stelle. Dabei ist im individuellen Fall abzuwägen, inwieweit ein gewebeschonendes und organerhaltendes Vorgehen möglich ist, ohne Kompromisse bei den Heilungsaussichten zu machen. Was heißt radikale Tumortherapie?
In der operativen Krebsbehandlung muss für die Patientin immer im Vordergrund stehen, dass durch die Operation eine vollständige Entfernung des Krebses erreicht wird, die so genannte R0- Resektion. Dies sieht bei den verschiedenen Krebserkrankungen sehr unterschiedlich aus. So kann es bei einem Schamlippenkrebs in einem frühen Stadium genügen den Tumor mit ausreichendem Sicherheitsabstand zu entfernen. Bei einem fortgeschrittenen Stadium dieser Krebserkrankung, mit Übergreifen auf die Harnröhre oder den Enddarm, wird eine ausgedehnte Operation möglicherweise auch mit der Entfernung anderer Organe und gleichzeitiger Rekonstruktion (Wiederherstellung der Kontinuität) notwendig sein.
In vielen Fällen können durch aufwändige rekonstruktive Operationsverfahren gute funktionelle Ergebnisse erzielt werden. Worauf es ankommt! Die Operationen bei ausgedehnten Krebserkrankungen lassen sich nur mit speziellen Kenntnissen und Erfahrungen durchführen. Ein Team aus erfahrenen und besonders qualifizierten Fachärzten betreut in unserer Klinik die Patientinnen von der Sprechstunde über die Operation bis hin zur Nachsorge. Bei ausgedehnten Eingriffen die eine plastische Deckung zum Wundverschluss erfordern, besteht die Möglichkeit dies in Kooperation mit der Klinik für plastische Chirurgie (Prof. Dr. Liebau) durchzuführen.
Darüber hinaus werden unsere Patientinnen im Rahmen der im Hause etablierten Tumorkonferenz einem weiteren Expertenteam vorgestellt. Unter Berücksichtigung des Operationsverlaufes und des pathologischen Befundes wird schließlich für jede Patientin ein individueller Therapieplan erstellt. Zertifizierung Erstmals wurden im Jahr 2008 von der Deutschen Krebsgesellschaft Kliniken zu Gynäkologischen Krebszentren ernannt. Das Florence-Nightingale Krankenhaus war eines der ersten zehn Krankenhäuser in Deutschland, die diese Hürde genommen haben. Bewertet wurde dabei besonders die Qualität der Behandlung von Krebspatientinnen. Die European Society of Gynaecologic Oncology (ESGO) hatte die Klinik zuvor bereits als Krebszentrum nach europäischen Maßstäben ausgezeichnet. Die ESGO setzt die Ansprüche an ein Krebszentrum - besonders für die Zahl und Art der Operationen bei Krebspatientinnen - noch deutlich höher als dies die nationalen Kriterien tun. Im Einzelnen besteht eine Behandlungsmöglichkeit für folgende Krebserkrankungen und deren Vorstufen: Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) und Vorstufen Gebärmutterschleimhautkrebs (Endometriumkarzinom) Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) Scheidenkrebs (Vaginalkarzinom) Schamlippenkrebs (Vulvakarzinom) Brustkrebs (Mammakarzinom) |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
Interdisziplinarität im Team: v.l.n.r.: Dr. med. M. Hilscher (Urologe / Gynäkologe), Prof. Dr. med. B. Lampe, Herr M. Kurnianos (Chirurg / Gyn. Assistenzarzt in Weiterbildung) |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||