In den Arzt-Patienten-Gesprächen werden Sie über weitere begleitende und unterstützende Maßnahmen informiert.
Sie können diese Angebote selbständig wahrnehmen, auf Wunsch stellen wir aber auch gerne Kontakte her.
Hilfe durch Familie, Freunde, Bekannte und Selbsthilfegruppen
Die Diagnose Krebs verändert das Leben eines Patienten und der Nahestehenden. Diese Veränderungen können schwer zu bewältigen sein. Häufig haben der Betroffene, Angehörige und Freunde verschiedene und manchmal widersprüchliche Gefühle. Viele können die Krankheit leichter bewältigen, wenn sie gute Informations- und Unterstützungsangebote nutzen.
Sprechen hilft beim Verarbeiten. Der Partner und Angehörige können eine große Unterstützung sein. Auch den Austausch mit anderen Erkrankten empfinden manche Menschen als hilfreich. Sehr viele Krebspatienten treffen sich in Selbsthilfegruppen, in denen sie ihre Erfahrungen über die Auseinandersetzung mit Krebs und die Auswirkungen der Behandlung austauschen können.
Zu unseren Kooperationspartnern gehört die Selbsthilfegruppe
Selbsthilfe nach Krebs und für Gefährdete e.V.
Fr. Margareta Hudzik
Eisenstr. 98
40227 Düsseldorf
Tel. 0211-354735
Fax. 0211- 356005
www.selbsthilfe-krebs.de
Psychoonkologen/Psychologen
Auf Wunsch des Patienten und/oder der Partnerin/des Partners kann Kontakt zu Psychoonkologen/Psychologen hergestellt werden. Diese speziell ausgebildete Therapeutengruppe bietet Unterstützung in der Krankheitsverarbeitung und fördert die seelische Stabilisierung nach Konfrontation mit der Diagnose "Krebs". Hierbei steht oftmals mehr Zeit zur Verfügung als dies im Rahmen des Praxisalltages möglich ist. Spezielle Themen werden angesprochen, wie "Körperbild und -erleben", Verlustängste, Zukunftsängste, Erinnerungen an Tumorerkrankungen in der Familie
Betreuung durch Sozialarbeiter
Auf Wunsch des Patienten und/oder der Partnerin/des Partners kann auch Kontakt zu einer Mitarbeiterin der Sozialen Beratung unseres Krankenhauses hergestellt werden. Spezielle Arbeitsbereiche sind hier die sozialrechtliche Beratung, z. B. bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz durch krankheitsbedingten Arbeitsausfall, finanzielle Sorgen, Rentenversicherungsrechtliche Fragen, Schwerbehindertenausweis, Unterstützung bei der Einleitung einer Rehabilitationsmaßnahme.
Ihre Ansprechpartnerinnen sind für die Klinik für Allgemeinchirurgie:
Fr. Fuchs: Tel.: 0211/409-2080
Email: fuchsg@kaiserswerther-diakonie.de
und für die Klinik der Inneren Medizin:
Fr. Leveling: Tel.: 0211/409-2280
Email: leveling@kaiserswerther-diakonie.de
Hilfe zum Umgang mit Stoma und Kontrolluntersuchungen
Menschen mit einem Stoma müssen lernen, wie man damit umgeht. Unsere Stomatherapeutin bemüht sich, die Patienten schon vor der Operation zu besuchen, um mit ihnen zu besprechen, was sie zu erwarten haben. Sie unterrichtet Patienten auch über den Umgang mit dem Stoma nach der Operation. Fragen des Lebensstils, einschließlich psychischer, körperlicher und sexueller Sorgen, können mit ihr besprochen werden. In vielen Fällen können Sie ihnen Informationsbroschüren über Hilfsangebote und Selbsthilfegruppen geben.
Sr. Roswitha Pechan
Tel.: 0211/ 409-3995
Zu unseren Kooperationspartnern gehört die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Stoma:
Deutsche ILCO e.V.
Bundesgeschäftsstelle Deutsche ILCO e. V.
Thomas - Mann - Str. 40
53111 Bonn
Tel.: 0228/338894-50
www.ilco.de